EU-Schweinepreise: Ferienstart führt zu Preisrückgängen in weiten Teilen Europas
Der Schlachtschweinemarkt wird in weiten Teilen Europas von den beginnenden Sommerferien beeinflusst. In der aktuellen Woche gibt es Preisrückgänge zwischen einem und sechs Cent. In den Niederlanden und Spanien gab die korrigierte Notierung um einen Cent, in Deutschland und Dänemark um drei Cent und in Großbritannien sogar um sechs Cent nach. Dagegen blieben die schwedische und österreichische Notierung unverändert. In Schweden ist der Preisanstieg um einen korrigierten Cent auf die Wechselkursschwankungen zwischen Euro und schwedischer Krone zurückzuführen.
Der Verkauf von Schweinefleisch ist in Europa aufgrund der gestarteten Sommerferien in vielen Ländern zurückgegangen. Die Einkäufe des Lebensmitteleinzelhandels sind wegen der geringeren Nachfrage in den Großstädten rückläufig. Gleichzeitig sinkt aufgrund der hohen Temperaturen das Angebot an schlachtreifen Schweinen angesichts des geringeren Wachstums. Dies zeigt sich auch in den fallenden Schlachtgewichten beispielsweise in Spanien.
Tendenz: Die Nachfrage nach Schweinefleisch ist aufgrund der geringeren Zunahmen bei den Schweinen und der damit verbundenen Minderung im Angebot an Schlachtschweinen ausgeglichen. Daher wird für die laufende Woche mit unveränderten Schweinepreisen gerechnet.
Quelle und Copyright: ISN e.V., Damme, http://www.schweine.net, 13.07.2010









2010 07 13
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