30.12.2008

EU-Schweinepreise: Feiertagsbedingte Stabilität

EU

Der Handel mit Schlachtschweinen verläuft in Europa aufgrund der Weihnachtsfeiertage sehr ruhig. Der Verkauf von Schweinefleisch erhielt durch das Weihnachtsgeschäft kräftige Impulse. Vor allem Edelteile waren bei den Verbrauchern gefragt. Die Disposition der vorhandenen Schlachtkapazitäten war bereits kurz vor Weihnachten vollständig abgeschlossen. Weil die Feiertage in die eigentliche Arbeitswoche fallen, haben viele EU-Länder ihre Notierungen vor Weihnachten für die Tage bis ins neue Jahr festgelegt. So gelten für Schlachtschweine im Wesentlichen die bereits bekannten Preise auf unverändertem Niveau.

 

Nur Frankreich bescherte seinen heimischen Erzeugern am Mittag des 24. Dezembers einen deutlichen Rückgang der Notierung um korrigierte 4 Cent und knüpfte damit an die Vorgabe des Umfelds aus der Vorwoche an. In Schweden und Großbritannien fällt die korrigierte Notierung wechselkursbedingt schwächer aus.

 

Tendenz: Der Markt bleibt aufgrund der feiertagsbedingt entstandenen Überhänge auch im neuen  Jahr mit Schlachtschweinen gut versorgt. Weil sich die rote Seite gerne mit der im Januar traditionell günstigen Ware das Lager auffüllt, wird der Markt nachfragebedingt neue Impulse erhalten. Die aktuelle Schwäche kann daher bald überwunden sein.



2008_12_30

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