08.07.2008
EU-Schweinepreise: Euphorie durch knappes Lebendangebot
Mindestens stabile und teilweise stark steigende Preise kennzeichnen in der aktuellen Schlachtwoche den EU-Schweinemarkt. Euphorische Stimmung herrscht vor allem in den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Frankreich und Österreich. Dort kletterten die Preise bis zu 7 Cents nach oben. Die Begründung ist überall dieselbe: die Verfügbarkeit von Schweinen ist begrenzt. Darüber hinaus floriert der Export nach Osteuropa: Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien sind dankbare Abnehmer für Teilstücke oder gar lebende Schweine. Keine negativen Auswirkungen haben derzeit die Probleme im Export nach Russland. In Spanien stellt sich die Situation anders dar, denn aufgrund eines inländischen LKW-Streiks gegen gestiegene Transportkosten, hat sich die Abholung schlachtreifer Schweine entgegen früherer Dementis verzögert und zu einem Angebotsstau geführt. Somit blieb die Notierung auf bestehendem Niveau. Unverändert notierten die Preise für Schlachtschweine auch in Dänemark, wodurch sich die Nordlichter ihre Position als Ranglistenletzter wieder sicherten.
Tendenz: Mit einer Ausweitung des Angebots an schlachtreifen Schweinen ist aktuell nicht zu rechnen. Die Prognose einer EU-weit rückläufigen Produktion festigt den Optimismus bezüglich der Preisbildung zusätzlich.









2008 07 08
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