In der aktuellen Woche ist der Schlachtschweinemarkt in Europa wieder von steigenden Preisen geprägt. Die korrigierten Notierungen konnten mit Ausnahme von Schweden, Großbritannien und Italien um drei bis fünf korrigierte Cent anziehen. In Schweden blieb die Notierung erneut unverändert und in Großbritannien konnte diese leicht anziehen. Aufgrund der Wechselkursschwankungen gab die schwedische Notierung in der korrigierten Version um zwei Cent nach und in Großbritannien blieb der korrigierte Preis unverändert. Der italienische Preis blieb zum sechsten Mal in Folge unverändert stehen.
In Frankreich wird der Preisanstieg um fünf Cent mit der guten Nachfrage begründet, das Schlachtschweineangebot ist dort derzeit höher als noch vor einem Jahr. In Spanien läuft das Inlandsgeschäft nicht zufriedenstellend, durch die Exporte in Richtung Osteuropa konnten in Spanien die Preise jedoch um vier Cent anziehen. Im übrigen Europa werden die Preisanstiege mit den gut laufenden Inlandsgeschäften aufgrund der erhöhten Grillaktivitäten und häufig auch mit den verbesserten Exporten begründet.
Tendenz: Die gute Nachfrage nach Schweinefleisch sorgt dafür, dass das nur begrenzt ausfallende Angebot an schlachtreifen Schweinen zügig vermarktet werden kann. Das Exportgeschäft wird durch den schwachen Euro begünstigt, so dass insbesondere die Exporte nach Russland zulegen können. Daher wird für die kommende Schlachtwoche mit stabilen bis leicht steigenden Preisen gerechnet.
Quelle und Copyright: ISN e.V., Damme, http://www.schweine.net, 25.05.2010










2010 05 25
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