22.07.2008
EU-Schweinepreise: Deutschland tritt auf die Bremse
Auch in der aktuellen Schlachtwoche zeigt der europäische Markt für Schlachtschweine eine weiterhin freundliche Tendenz. Am deutlichsten legte die Notierung in Spanien zu, so dass der Deutschen liebstes Ferienland wieder die Preisführerschaft übernimmt. Dennoch beobachten die Spanier mit Sorge, dass der traditionelle Preisvorsprung in den Sommermonaten sinkt und das europäische Umfeld aufschließt. Sogar die Dänen verzeichneten einen moderaten Kursanstieg. In Frankreich stiegen die Preise trotz des Nationalfeiertags in der vergangenen Woche und einem daraus resultierenden fehlenden Schlachttag geringfügig an. In Deutschland treten die Schlachtunternehmen auf die Bremse und erreichen damit als Antwort auf die großen Preissprünge der Vorwochen und ihre Unzufriedenheit mit dem inländischen Fleischgeschäft nur unveränderte Preise. Im Nachbarland Niederlande war dennoch ein kleiner Preisanstieg möglich, da die Abgabebereitschaft der Erzeuger nicht zuletzt aufgrund der hohen Futterkosten ausgesprochen gut ist und dadurch keine Überhänge entstehen.
Tendenz: Endlich wieder gutes Wetter täte nicht nur den Daheimgebliebenen gut, sondern es würde sicherlich den ein oder anderen Grill und damit das Grillfleischgeschäft anheizen. Eine Fortsetzung des positiven Trends ist dann nicht ausgeschlossen.









2008 07 22
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