01.02.2011

EU-Schweinepreise: Deutschland setzt Aufholjagd fort

2011_02_01

Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich in der laufenden Schlachtwoche sehr optimistisch. Zum Teil legten die Notierungen sprunghaft zu, allen voran die deutsche Notierung mit einem Preisanstieg von 13 Cent. Damit setzt Deutschland die Aufholjagd seit dem dramatischen Preisverfall vor zwei Wochen fort und verweist die Niederlande auf den letzten Rang im europäischen Preisgefüge der sechs größten Schweinebestandsländer. Dennoch ist das Preisniveau vor dem Preisverfall noch nicht wieder erreicht.

 

Deutliche Preisanstiege verzeichneten auch Österreich, die Niederlande und Belgien. Dort waren die Notierungen in den vergangenen Wochen nicht so stark gefallen wie in Deutschland. Etwas moderater legten auch die Preise in Dänemark und Spanien zu, marginal nur in Frankreich. In Schweden ist der geringfügige Preisanstieg auf Wechselkursschwankungen zurückzuführen. Ein unveränderter, bzw. leicht rückläufiger Preis wird aus Irland und Großbritannien gemeldet.

 

Tendenz für den deutschen Markt: Die Abgabebereitschaft der Erzeuger ist zu Wochenbeginn nicht so hoch wie erwartet, so dass das Angebot an schlachtreifen Schweinen in Deutschland nicht übermäßig ausfällt. Die Schlachtunternehmen bestellen zügig. Aus aktueller Sicht ist daher von einem weiteren, spürbaren Preisanstieg auszugehen.

 

 

Quelle und Copyright: ISN e.V., Damme, http://www.schweine.net, 01.02.2011



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