EU-Schweinepreise: Ausrutscher? - weiterer Preisanstieg vorerst auf Eis
Der Schlachtschweinemarkt in Europa stagniert in der aktuellen Schlachtwoche. Nur einige, wenige Länder können die Preise für Schlachtschweine erhöhen, so z.B. die Niederlande und Belgien. Auch Spanien hat das Preistal durchschritten und die Notierung erhöht sich um korrigierte 2 Cents. Damit bildet Frankreich auf einem Preisniveau von korrigierten 1,347 EUR/ kg SG das Schlusslicht im europäischen Preisgefüge, ganz knapp hinter Dänemark.
Anders als von vielen Marktteilnehmern erwartet, blieb die deutsche Notierung unverändert. Das führte auch im europäischen Umfeld zu Irritation. Weil die Schlachtunternehmen ausreichend mit lebenden Schweinen versorgt sind, haben sie – aus ihrer Sicht - erfolgreich die Bremse gezogen und damit den freundlichen Trend ausgesetzt. Unter Umständen will die rote Seite damit auch für die nächsten Wochen vorsorgen. Vor dem Hintergrund steigender Preise für einige Teilstücke im Verkauf ist dies für die Erzeuger bitter. Der Forderung einzelner Mitgliedsstaaten nach Exporterstattungen für Schweinefleisch und Privater Lagerhaltung wurde auf der letzten EU-Sitzung in Brüssel nicht stattgegeben.
Tendenz: Insgesamt stellt sich der europäische Schlachtschweinemarkt ausgeglichen dar. Dem allgemeinen Vernehmen nach ist das Lebendangebot stabil und von einer Seitwärtsbewegung der Preise ist auszugehen.









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