EU-Schweinepreise: Ausgeglichen in die Vorweihnachtszeit
Ausgesprochen stabil geht der europäische Schlachtschweinemarkt in die Vorweihnachtszeit. Wie ein Fels in der Brandung präsentieren sich die Notierungen in Europa und bewegen sich hauptsächlich seitwärts. So behauptet sich Deutschland auf Rang 1 im europäischen Preisgefüge der sechs schweinereichsten Länder, weiterhin mit Spanien direkt auf den Fersen. Einen positiven Trend zeigt die britische Notierung auf. Spürbar legte auch der Preis für Schlachtschweine in Polen zu. Ganz marginal ging der französische Preis am Donnerstag nach oben. Der italienische Preis wird leicht schwächer erwartet.
Grund für die insgesamt optimistische Stimmung in Europa ist die gute Nachfrage der Schlachtereien zur Auslastung der Schlachthaken um diese Jahreszeit. In den Niederlanden rät DGB, die Tochtergesellschaft der niederländischen Interessensvertretung NVV ihren Landwirten, vorausschauend zu vermarkten und schlachtreife Schweine mit Blick auf fehlende Schlachttage und reduzierte Stückzahlen während der Weihnachtszeit zeitnah an den Haken zu bringen.
Tendenz für den deutschen Markt: In der Diskussion um die aktuelle Hauspreispolitik einiger Schlachtunternehmen ist es nach dem unverändert
am Freitag ruhig geworden. Die Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen hält ungebremst an. Die Aussichten, mit dem jetzigem Preisniveau auf Weihnachten zuzugehen, sind sehr vielversprechend.
Quelle und Copyright: ISN e.V., Damme, http://www.schweine.net, 23.11.2010









2010_11_23
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