24.04.2007

EU-Schweinepreise: Aufwärtstrend setzt sich fort

Die Notierungen am europäischen Schlachtschweinemarkt setzen ihren Aufwärtstrend zum Monatsende hin fort. Das Angebot an Schlachtschweinen geht weiter zurück und trifft auf Grund der sommerlichen Temperaturen auf eine gute Nachfrage bei den Schlachtunternehmen. Die Niederlande, Frankreich und Deutschland liegen nun in etwa auf einem Niveau von korrigierten 1,25 Euro pro kg Schlachtgewicht. Zum ersten Mal in diesem Jahr konnte sich auch die dänische Notierung verbessern. Um drei Cent pro kg Schlachtgewicht stieg die dortige Notierung an.

Die auf dem deutschen Markt geäußerte Sorge, es könnte nach dem Brand im drittgrößten Schlachtbetrieb Dänemarks zu einem Anstieg der Schlachtschweineexporte kommen, erweist sich als unbegründet. Nach dänischen Angaben wird der Export maximal um 4.000 bis 6.000 Schweine pro Woche erhöht. Denn angesichts ohnehin rückläufiger Schlachtungen in Dänemark kann es sich Danish Crown nicht mehr erlauben, noch mehr Schlachtungen abzugeben. Der Konzern kann sonst seinen Lieferverpflichtungen im Export nicht mehr vollständig nachkommen. Hierzu passt auch, dass Danish Crown die 1.000 kurzfristig entlassenen Schlachter bereits wieder eingestellt hat und auf anderen Standorten einsetzt.

Tendenz:
Bei anhaltend gutem Wetter und rückläufigen Stückzahlen dürfte der Aufwärtstrend intakt bleiben. Auch der fehlende Schlachttag dürfte deshalb zu keinen Schwierigkeiten führen.

20070424

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