EU-Schweinepreise: Aufwärtstrend - Deutschland legt vor
Der Aufwärtstrend bleibt in der neuen Schlachtwoche am europäischen Markt bestehen und die Preise für Schlachtschweine ziehen weitestgehend an. Deutschland löste die Bremse aus der Vorwoche und notierte mit plus 3 Cents knapp vor Spanien auf korrigierte 1,746 EUR/ kg SG. Die niederländischen Schlachtunternehmen orientierten sich am deutschen Vorbild und zogen mit ebenfalls plus 3 Cents nach. Die Begründung ist überall dieselbe: das Angebot fällt bei reger Nachfrage knapp aus. Unter anderem macht sich der Bestandsrückgang und damit verbundene Strukturwandel aufgrund der finanziellen Krise in der europäischen Schweinehaltung bereits bemerkbar. Der Lebendexport nach Polen und Ungarn verknappt das Angebot zusätzlich. Der äußerst geringe Preisanstieg in Frankreich hängt noch mit den aufgrund des Nationalfeiertages am 14. Juli resultierenden Verzögerungen zusammen. Der Abstand der dänischen Notierung zum europäischen Umfeld wird immer größer. Mit korrigierten 1,468 EUR/ kg SG erhalten die dänischen Erzeuger fast 30 Cents weniger als die Berufkollegen in Deutschland. Noch extremer ist der Unterschied zum Newcomer
Polen, wo die Notierung in der Vorwoche in der korrigierten Fassung bei 1,87 EUR/ kg SG lag.









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