EU-Schweinepreise: zum zehnten Mal in Folge ein stabiles Preisniveau
Der europäische Schlachtschweinemarkt präsentiert sich in der laufenden Woche abermals auf einem stabilen Niveau. Damit hält die ausgeglichene Marktsituation mit nur minimalen Preisänderungen in den meisten Staaten nun schon seit mindestens 10 Wochen an. Trotz eines europaweit umfangreichen Angebots zeigen die Schlachtbetriebe eine gute Aufnahmebereitschaft und die Märkte zeigen sich gut geräumt. Frankreich und Belgien verzeichneten zuletzt einen minimalen Preisanstieg um jeweils 1 Cent und in Italien wurde eine Steigerung um 2 Cent notiert. Die übrigen Länder blieben auf einem unveränderten Niveau.
Tendenz für den deutschen Markt: Auch für die kommenden Tage wird keine nennenswerte Änderung der ausgeglichenen Marktverhältnisse erwartet, so dass die fortgesetzt umfangreichen Angebotsmengen gut platziert werden dürften. Viel entscheidender ist derzeit für viele Schweinehalter die Frage nach den zukünftigen Abrechnungsmasken. Zahlreiche Schlachtunternehmen haben immer noch keine Masken auf den Tisch gelegt, obwohl die neuen Klassifizierungsformeln bereits ab der kommenden Woche in Kraft treten werden. Aber auch an den bereits veröffentlichten Masken wollen einige Unternehmen dem Vernehmen nach noch kurzfristig feilen.









EU-Schweinepreisvergleich 27.09.2011
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