EU-Schweinepreise: Steigende Notierungen konnten in einigen Ländern durchgesetzt werden
Der EU-Schweinemarkt präsentiert sich auch in der laufenden Woche stabil. Absetzen kann sich in dieser Woche Frankreich mit einem Plus von 5 Cent. Begründet wird dies von der französischen Schweinebörse mit einem signifikant kleiner gewordenen Schweineangebot. Aber auch die Niederlande vermelden ein Plus von 2 Cent. In Spanien läuft es umgekehrt. Die Iberer setzten die Notierung um 1 Cent nach unten. In Deutschland wird der Markt als ausgeglichen beschrieben. Da in den nächsten Wochen die heimische Industrie mit Blick Richtung Weihnachten eher mehr als weniger Ware brauchen wird und der Export auch weiterhin Ware absaugen wird, sollte sich auch in nächster Zeit an der stabilen Marktlage nichts Gravierendes ändern.
Tendenz für den deutschen Markt: Zu Beginn dieser Woche sind Schlachtschweine überall gesucht. Aus heutiger Sicht sind mindestens stabile Preise zu erwarten.
Die anhaltende Diskussion um die Folgen der Formel- und Maskenänderung nimmt mittlerweile bizarre Züge an. Man kann sich des Eindruckes nicht verwehren, dass hier ein Nebenkriegsschauplatz betrieben wird, um die notwendige und vom Markt her auch mögliche Erhöhung der Erzeugerpreise zu verhindern.









EU-Schweinepreisvergleich 18.10.11
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