EU-Schweinepreise: Preisbarometer zeigt endlich aufwärts
In der neuen Schlachtwoche zeigt das Preisbarometer am europäischen Schlachtschweinemarkt endlich deutlich aufwärts. In vielen Ländern zogen die Notierungen spürbar an. Am Donnerstag machte Frankreich als erstes Land einen deutlichen Preissprung nach oben. Daraufhin richteten sich die Blicke aus den umliegenden Ländern am Freitagvormittag gespannt auf Deutschland. Nach der Enttäuschung aus der Vorwoche konnte die deutsche Notierung dann entsprechend der Erwartung um 4 Cent zulegen und endlich das dänische Preisniveau überholen. Damit liegt Deutschland auf Rang 3 im europäischen Preisgefüge der fünf schweinereichsten Produzentenländer der EU.
Damit hatten die Notierungen der Nachbarländer eine gute Vorgabe. Die Niederlande und Belgien legten ebenfalls um jeweils 4 Cent zu. In Belgien wird das aktuell knappe Angebot an schlachtreifen Schweinen noch auf den harten Winter und das daraus resultierende schlechte Wachstum von Ferkeln und Schlachtschweinen zurückgeführt. In Großbritannien setzte sich der schon vor vier Wochen eingesetzte Preisanstieg fort und die korrigierte Notierung knackte die Marke von 1,60 EUR. Österreichische Schweineerzeuger mussten sich mit einem Preisaufschlag von 2 Cent zufrieden geben.
Tendenz für den deutschen Markt: Nach dem vergangenen Wochenende mit idealen Grillbedingungen dürften die Grillfleisch-Regale im Lebensmitteleinzelhandel weitestgehend leergefegt sein und müssen schnellstens wieder aufgefüllt werden. Das Angebot an schlachtreifen Schweinen bleibt tendenziell unterdurchschnittlich, so dass auch für die kommenden Tage eine freundliche Marktsituation erwartet wird.









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