EU-Schweinepreise: Markt ausgeglichen –Frühlingsboten stimmen optimistisch
In der neuen Schlachtwoche präsentiert sich der europäische Schlachtschweinemarkt wieder stabil. Nachdem in der Vorwoche deutsche Schlachtunternehmen die Muskeln spielen ließen und Hauspreise nannten, ist nun wieder Ruhe eingekehrt. Angebot und Nachfrage werden alles in allem als ausgeglichen beschrieben. Die korrigierten Notierungen in den EU-Mitgliedsländern werden weitestgehend unverändert festgestellt.
Spitzenreiter Spanien hingegen setzt durch die ausgesprochen gute Nachfrage den Aufwärtstrend weiter fort und die Notierung im beliebten Urlaubsland legt mit korrigierten 0,5 Cent leicht zu. Damit kann Spanien seine Position an erster Stelle im Ranking unter den fünf größten Schweinehalter-Nationen in der EU weiter ausbauen. Ein spürbares Plus wird auch aus Großbritannien gemeldet. Das europäische Mittelfeld liegt derzeit sehr, sehr eng beisammen: Frankreich mit korrigierten 1,632 EUR/kg SG, Dänemark mit 1,63 EUR/ kg SG und Deutschland mit 1,626 EUR/kg SG.
Tendenz für den deutschen Markt: Vom Preisdruck der Vorwoche ist nichts mehr zu spüren. Die Nachfrage der Schlachtunternehmen nach schlachtreifen Schweinen lässt sich mit dem vorhandenen, normalen Angebot bedienen. Die Aflatoxin-Funde in Futtermitteln haben derzeit keine Auswirkungen auf den Schweinemarkt, zur Stärkung des Verbrauchervertrauens in Lebensmittel tragen sie jedoch nicht bei. Monatsanfang und die Aussicht auf den Frühling schüren die Hoffnung auf einen mindestens unveränderten Preis.









2013_03_05
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