EU-Schweinepreise: Märkte zeigen sich gut ausgeglichen – Preisniveau bleibt unverändert
Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich auch in der neuen Woche gut ausgeglichen und setzt damit die in vielen Ländern inzwischen seit mehr oder weniger zwei Monaten zu verzeichnende Phase mit einem unveränderten Preisniveau weiter fort. Aus vielen Ländern wird von guten Exportgeschäften bei preisgünstigen Teilstücken berichtet. Gleichzeitig gibt es jedoch in vielen inländischen Märkten Probleme beim Verkauf von Edelteilen. In den schweinereichsten Ländern Europas sind für die laufende Woche abermals keine Preisänderungen zu verzeichnen. In Großbritannien und Schweden konnten zum Teil bedingt durch Wechselkursänderungen Preissteigerungen von ca. 3 Cent verbucht werden. In Frankreich gab der Preis bei der Auktion am vergangenen Montag um 1,5 Cent nach, was insbesondere mit dem Preisdruck beim Schinkenverkauf begründet wurde. Am Donnerstag stabilisierte sich der Preis in Frankreich dann jedoch. Nachdem in Spanien in diesem Sommer der sonst übliche deutliche Preisanstieg in der Urlaubssaison ausgeblieben war, freuen sich die dortigen Schweinehalter jetzt, dass der sonst im September zu verzeichnende Preisrückgang nach der Abreise der meisten Urlauber in diesen Wochen ausbleibt und der Markt stabil bleibt. In Österreich führen Aktionen des Lebensmitteleinzelhandels zu einem besseren Fleischabsatz.
Tendenz für den deutschen Markt: In den beiden vorletzten Wochen lagen die Schlachtzahlen zwar nach wie vor einem hohen Niveau, wiesen jedoch gleichzeitig eine leicht rückläufige Tendenz auf. Für die kommenden Tage berichten einige Vermarkter von wieder etwas zahlreicheren Anmeldungen an schlachtreifen Schweinen. Um den für die Erzeuger dringend erforderlichen Preisanstieg durchsetzen zu können, ist eine Belebung beim Fleischverkauf erforderlich.









EU-Schweinepreisvergleich 13.09.2011
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