EU-Schweinepreise: Märkte nach Feiertag stabil
In der neuen Schlachtwoche zeigt der europäische Schlachtschweinemarkt flächendeckend eine ausgesprochen stabile Tendenz. Mit wenigen Ausnahmen bewegten sich die Notierungen einträchtig seitwärts. Die Grundstimmung bleibt positiv, doch durch den fehlenden Schlachttag über Pfingsten fehlte der Spielraum, die Preise weiter steigen zu lassen. Trendbestimmend ist wie gehabt die deutsche Notierung. Dänemark verbuchte dennoch ein spürbares Plus und setzte sich damit vor Deutschland und Frankreich im europäischen Preisgefüge. In Spanien wurde ebenfalls wieder ein Aufwärtstrend eingeläutet. In Frankreich gab die korrigierte Notierung marginal um 0,7 Cent nach.
In Spanien nahm die Schweinefleischproduktion im ersten Quartal 2011 um insgesamt 4 Prozent zu. Der Grund dafür liegt zum einen darin, dass mit 10,6 Mio. Stück, 3,6 Prozent mehr Schweine geschlachtet wurden als im Vorjahreszeitraum. Darüber hinaus stiegen die Schlachtgewichte von 87,3 auf 87,7 kg, berichtet die AMI (Agrarmarkt Informations Gesellschaft). Nach einer Mitteilung des ukrainischen Veterinärdienstes entfällt beim Export von deutschem Schweinefleisch in die Ukraine die Zusatzdeklaration über den Dioxintest. Der Schweinefleischexport aus Deutschland in die Ukraine war im ersten Quartal 2011 um 40 Prozent eingebrochen.
Tendenz für den deutschen Markt: Das Angebot an schlachtreifen Schweinen deckt die Nachfrage der Schlachtunternehmen. Überhänge durch den fehlenden Schlachttag sind nicht entstanden. Alles in allem zeichnet sich mit Blick auf die neue Notierung eine Seitwärtsbewegung ab.
Quelle und Copyright: ISN e.V., Damme, http://www.schweine.net, 15.06.2011









2011_06_15
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