EU-Schweinepreise: Angebot und Nachfrage ausgeglichen
Auf breiter Linie stabil präsentiert sich der europäische Schlachtschweinemarkt in der neuen Schlachtwoche. Bis auf wenige Ausnahmen bewegten sich die Notierungen seitwärts. Großen Einfluss hatte das Unverändert
der deutschen Leitnotierung, ohne die die Nachbarstaaten wie z.B. Niederlande oder Belgien keinen Alleingang nach oben wagten. Aus Belgien war von einer guten Nachfrage und verhältnismäßig knappen Versorgung an schlachtreifen Schweinen zu hören. Es fehlte lediglich der Impuls aus Deutschland. Dänemark konnte um korrigiert 2,7 Cent zulegen und setzte sich dabei stärker von Deutschland ab. Der Abstand zur korrigierten französischen Notierung verringerte sich deutlich.
Einen bemerkenswerten Preisanstieg von korrigierten 4,5 Cent verbuchte die britische Notierung für sich. Die Abnehmer müssen auf der Insel tiefer in die Tasche greifen, um sich das rückläufige Angebot an Schlachtschweinen zu sichern. Die Preise für Bacon gingen deutlich hoch und der stärkere Euro mit den dadurch verbundenen höheren Preisen von Importen stützt die angeschlagene, britische Schweinehaltung. Die Möglichkeit eines steigenden Importbedarfs Japans an Schweinefleisch sieht die AMI aktuell infolge der katastrophalen Entwicklungen. Der Selbstversorgungsgrad an Schweinefleisch liegt in Japan aktuell bei 55 Prozent.
Tendenz für den deutschen Markt: Das Angebot an schlachtreifen Schweinen trifft insbesondere im Nordwesten auf eine ausgesprochen gute Nachfrage. Die weiteren Aussichten sind daher freundlich einzuschätzen.
Quelle und Copyright: ISN e.V., Damme, http://www.schweine.net, 22.03.2011









2011_03_22
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