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11.01.2005

EU-Schweinepreise: Nachfrage zu schwach für das Angebot!

Nachdem bereits in der letzten Woche aufgrund der schwachen Nachfrage deutliche Korrekturen bei den europäischen Schweinepreisen durchgeführt wurden, scheint sich der Markt auch in dieser Woche noch nicht zu beruhigen.

Preisabschläge in Holland und Belgien von 7 Cent pro Kilogramm Schlachtgewicht (kg SG) sowie in Österreich und Frankreich von 8 Cent / kg SG sprechen eine deutliche Sprache.
Dabei ist nach den Feiertagen weniger das Angebot ein Problem als vielmehr die schwache Nachfrage in ganz Europa. Auch der Export in die Drittstaaten läuft im neuen Jahr nur schleppend an.

Während Schlachtunternehmen vor einem Jahr bei deutlich niedrigeren Preisen stets am Limit schlachteten, um so günstiges Schweinefleisch auf Lager zu haben, sind sie in diesem Jahr mit dem Ordern von Schlachtschweinen etwas zurückhaltender. Offensichtlich sind sie nicht nicht bereit, zu den jetzigen Preisen mehr als nötig zu schlachten.

Unveränderte Notierungen werden derweil aus den Ländern gemeldet, die ohnehin ein relativ niedriges Preisniveau haben. Hierzu zählen Spanien, Dänemark, Irland und Schweden. Der Abstand zu den Preisen in Mitteleuropa wird somit deutlich verringert.

Tendenz:
In ganz Europa wartet man nun auf eine bessere Binnennachfrage und auf einen anziehenden Export. Dies wird für die zweite Monatshälfte erwartet. Solange werden die Notierungen weiterhin zur Schwäche tendieren.



2005 01 11

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