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13.11.2012

EU-Schweinepreise: Warten auf Preisanstieg

2012_11_13

Der europäische Schlachtschweinemarkt stabilisiert sich in der aktuellen Schlachtwoche auf dem bestehenden Preisniveau. Der Großteil der Notierungen bewegt sich seitwärts, aber die von den Erzeugern erhoffte Kehrtwende nach oben wurde noch nicht eingeläutet. Auch die dänische und die französische Notierung haben den Tiefpunkt erreicht, wobei Frankreich sogar ein marginales Plus notiert. Damit rückt die korrigierte französische Notierung wieder näher an das niederländische Preisniveau heran, bleibt aber Schlusslicht der fünf größten Schweine haltenden EU-Mitgliedsstaaten. Der Preisabsturz Frankreichs in den letzten sechs Wochen scheint mit dem symbolischen Preisanstieg beendet zu sein.

Spanischen Schweinehaltern macht derzeit nicht nur die saisonale Herbstdepression, sondern auch ein für den 14. November angekündigter Generalstreik zu schaffen. So gab die Notierung mit korrigierten minus 3 Cent erneut spürbar nach. Damit rücken die Notierungen der führenden Schweine haltenden Länder in der EU insgesamt etwas enger zusammen.

Tendenz für den deutschen Markt: Das ohnehin nicht zu üppig ausfallende Angebot an schlachtreifen Schweinen wird in der laufenden Schlachtwoche rückläufig erwartet. Der Bedarf der Schlachtunternehmen an Schlachtschweinen wird in der Vorweihnachtszeit zunehmen. Aus heutiger Sicht dürften mindestens stabile Preise für die kommende Schlachtwoche die Folge sein.



2012_11_13

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