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18.12.2012

EU-Schweinepreise: Verunsicherung vor den Feiertagen

EU-Schweinepreisvergleich 18.12.2012

Die Schweinepreise stehen auch in der aktuellen Schlachtwoche EU-weit unter Druck. Die Ankündigung der führenden deutschen Schlachtunternehmen, die bereits Mitte vergangener Woche die Preisvorgabe von 1,68 EUR verkündet haben, hat Wirkung gezeigt: Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, den Niederlanden und Belgien gingen die Preise um -5 Cent zurück. Auch in Dänemark steht der Preis unter Druck und notierte mit umgerechnet 1,74 EUR um -3 Cent geringer als in der Vorwoche. Im Vergleich mit Deutschland stehen dänische Erzeuger in diesen Tagen dennoch sehr gut da, immerhin liegt die Notierung in Dänemark fast 12 Cent vor den Preisen in Deutschland. Spanien und Frankreich sind in der aktuellen Schlachtwoche kaum von den Preissenkungen betroffen. Hier gaben die Notierungen jeweils nur um -1 Cent nach.

Tendenz für den deutschen Markt: Die Nachfrage von Seiten der Schlachtunternehmen ist aktuell sehr bescheiden. Gleichzeitig bekommen Händler und Vermarkter selbst heute von einigen Schlachtunternehmen keine klaren Ansagen, wann über die Feiertage geschlachtet werden soll. Eine vorausschauende Planung wird dadurch sehr erschwert, aber vielleicht ist das von einigen ja auch so gewollt. Die gesunkenen Schlachtgewichte sowie die hohen Schlachtzahlen der vergangenen Wochen deuten darauf hin, dass viele Landwirte Partien vorgezogen haben. Ob dieses ausreicht, das aktuelle Preisniveau mit in das Jahr 2013 zu nehmen, ist aus heutiger Sicht noch unklar.



EU-Schweinepreisverlgeich 18.12.2012

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