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05.02.2013

EU-Schweinepreise: Trendwende eingeläutet?

EU Schweinepreisvergleich 05.02.2013

In der aktuellen Woche gibt es nur wenig Bewegung auf den EU-Schlachtschweinemärkten. Im Norden der EU wird das zur Verfügung stehende Angebot zügig und vollständig nachgefragt, der schwächelnde Fleischmarkt verhinderte hier bislang einen Anstieg der Notierungen. Immer noch gehen viele Schweinehälften in die Tiefkühlhäuser, in der Hoffnung auf steigende Fleischpreise im weiteren Jahresverlauf. In der Folge blieben die Schweinepreise in den nördlichen EU-Ländern auf dem Vorwochenniveau.

Im Süden Europas hellt sich die Stimmung dagegen bereits auf. In Frankreich und Spanien wird von z.T. deutlich abnehmenden Schlachtgewichten berichtet, was ein Indiz auf ein zunehmend knapperes Angebot ist. Im Gegensatz zum Rest Europas kann man aus Spanien kein Stöhnen über schwächelnde Exportgeschäfte vernehmen. Im Gegenteil: Hier zieht die Nachfrage aus dem Ausland scheinbar an, so dass der Preis in Spanien um + 1 Cent steigen konnte. Im Vergleich der fünf größten schweinehaltenden Mitgliedsländer setzt Spanien sich damit weiter ab und liegt nun bereits 11 Cent vor dem zweitplatzierten Dänemark.

Tendenz für den deutschen Markt: In der aktuellen Schlachtwoche zeichnet sich ab, dass das Angebot auf dem Lebendmarkt rückläufig ist. Gleichzeitig hält die gute Nachfrage der Schlachtunternehmen an. Diesen positiven Trend zeigt auch der Marktplatz der Internet Schweinebörse, auf dem am Wochenende Partien zu Preisen von bis zu 1,71 EUR/kg gehandelt wurden. Aus heutiger Sicht ist ein Preisanstieg für die kommende Schlachtwoche durchaus realistisch.



EU Schweinepreisvergleich 05.02.2013

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