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11.12.2012

EU-Schweinepreise: Stabile Preise bis Weihnachten?

2012_12_11

Der europäische Schlachtschweinemarkt hat in der neuen Schlachtwoche den Boden noch nicht überall erreicht. Das Angebot an schlachtreifen Schweinen fällt angesichts hoher Abgabebereitschaft der Erzeuger flächendeckend groß aus und trifft auf einen hohen Bedarf der Fleischindustrie.

Die unveränderte deutsche Leitnotierung bringt insgesamt Stabilität in das europäische Preisgefüge. Die Niederlande, Belgien und Österreich folgten der deutschen Seitwärtsbewegung. Dennoch, viele Notierungen tendieren weiterhin zur Schwäche. Auch die dänische Notierung, die sich in den vergangenen Wochen gegen den allgemeinen Trend sehr fest entwickelte, kann dem Druck nicht weiter standhalten und gibt um korrigierte 2,6 Cent nach. Dabei bleibt Dänemark mit einem korrigierten Preisniveau von 1,77 EUR/ kg SG weiter auf Rang 1 der fünf bedeutendsten Schweine haltenden EU-Mitgliedsstaaten. Das korrigierte, deutsche Preisniveau liegt bei 1,68 EUR/ kg SG.

In Dänemark wurden in den ersten acht Monaten des laufenden Kalenderjahres über eine Million Schlachtschweine weniger geschlachtet als im Vorjahreszeitraum.  Als Begründung werden die hohen Ferkelausfuhren angeführt. Für das Jahr 2013 wird ein Rückgang der Schweinefleischerzeugung von etwa 4 Prozent erwartet.

Tendenz für den deutschen Markt: Mit Blick auf die für den Schlachtablauf ungünstig gelegenen Weihnachtsfeiertage ist unbedingt notwendig, schlachtreife Schweine zur Abholung rechtzeitig anzumelden. Das Abgabeverhalten der Mäster ist derzeit vorbildlich, so dass trotz fehlender Schlachttage ein stabiles Preisniveau möglich ist.



2012_12_11

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