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09.10.2012

EU-Schweinepreise: Marktsituation ausgeglichen und stabil

EU-Schweinepreisvergleich 09.10.2012

In der laufenden Schlachtwoche bewegt sich der europäische Schlachtschweinemarkt seitwärts. Die Notierungen halten sich weiterhin stabil auf dem bereits erreichten Preisniveau. Lediglich Frankreich muss aufgrund des dortigen größeren Angebots einen spürbaren Preisrückgang von umgerechnet fast 4 Cent verbuchen und rutscht damit im europäischen Preisgefüge dichter an das deutsche Preisniveau heran. Deutschland bleibt im Ranking weiter auf Rang 3 im Vergleich der fünf bedeutenden Schweine haltenden EU-Länder.

Großbritannien verbuchte zwar aufgrund eines knappen Schlachtschweineangebots einen leichten Notierungsanstieg, der aber aufgrund von Währungsschwankungen im europäischen Vergleich nicht zur Geltung kommt. Dänemark konnte den Preisanstieg der Vorwoche nicht weiter fortsetzen und zeigt ebenfalls eine stabile Tendenz. Der Strukturwandel der abnehmenden Seite schreitet unterdessen wieder einmal voran. In Österreich meldete ein Schlachtunternehmen Insolvenz an und setzte damit die Reihe mehrerer Insolvenzfälle in der dortigen Fleischbranche fort. Außerdem stellte das deutsche Schlachtunternehmen Echterhoff in Verl die Schlachtungen ein.

Tendenz für den deutschen Markt: Die Schlachtunternehmen zeigen sich mit den inländischen Fleischverkäufen wieder einmal sehr unzufrieden. Dennoch sei das Stöhnen nicht lauter als in den Vorwochen, sind sich Marktteilnehmer einig. Hauspreise spielen keine Rolle. Der Rohstoff Schwein wird zu Beginn der neuen Schlachtwoche rege umworben, so dass sich der Markt mindestens unverändert entwickeln wird.



2012_10_09

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