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27.12.2012

EU-Schweinepreise: Märkte in Feiertagsstimmung – wenig Preisbewegung

2012_12_27

Der europäische Schlachtschweinemarkt befindet sich in der aktuellen Schlachtwoche überall in Feiertagsstimmung. Preisschlachten wurden bereits vor den Weihnachtstagen ausgetragen und die Preise tendieren gleichsam seitwärts. Auch diverse Weltuntergangspartys konnten diesem Trend nichts anhaben. Auch die deutschen Schlachtunternehmen haben sich durchgerungen und akzeptieren das aktuelle Preisniveau, so dass endlich Ruhe in den Markt einkehrt und sich auch auf die Nachbarländer überträgt.

Die absolute Ausnahme bildet Dänemark, wo die Notierung den Erzeugern einen Preisrückgang von korrigierten 5,4 Cent bescherte. Damit rutscht die dänische Notierung auf Rang 2 im europäischen Preisgefüge der fünf großen Schweinehalternationen. Allerdings hatten die Dänen in den vergangenen Wochen dem allgemeinen Trend getrotzt und eine deutlich stabilere Marktsituation gehabt als der Rest Europas. Der Preisabstand zwischen Dänemark und Deutschland ist mit korrigierten 6,4 Cent nach wie vor sehr groß.

Trend für den deutschen Markt: Feiertagsbedingt fehlt es insgesamt an einigen Schlachttagen. Der Schlachtschweinemarkt ist insgesamt ausreichend versorgt und ein reiner Bestellmarkt. Da die Überhänge durch viele vorgezogene  Lieferungen nicht zu groß ausfallen, ist von unveränderten Preisen auszugehen. Im neuen Jahr werden die Karten neu gemischt, wenn die Verarbeitungsindustrie ihre Aktivitäten wieder aufnimmt.



2012_12_27

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