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06.11.2012

EU-Schweinepreise: Boden erreicht – Konsolidierungsphase beginnt

2012_11_06

Der europäische Schlachtschweinemarkt hat in der aktuellen Schlachtwoche den Boden erreicht und befindet sich in der Konsolidierungsphase. Die Notierungen behaupten sich größtenteils, mit Ausnahme von Preisabschlägen in Frankreich und Dänemark, auf dem bestehenden Preisniveau. Entscheidende Bedeutung  hat die Seitwärtsbewegung der deutschen Notierung, die sich stabilisierend auf andere europäische Notierungen auswirkt.

Französische Schweinehalter mussten, im Vergleich zu den anderen europäischen Ländern, in den letzten sechs Wochen den extremsten Preisverfall von korrigierten 23,6 Cent verbuchen. Damit rutscht Frankreich auf den letzten Rang im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden EU-Staaten. Aufgrund des Feiertages am 1. November wurden in Frankreich weniger Schweine geschlachtet. Ein Angebotsüberhang ist angesichts sinkender Schlachtgewichte dort nicht zu erwarten. In Dänemark gab der Preis nun zum zweiten Mal infolge nach und rangiert wieder auf Rang 3 hinter Deutschland.

Tendenz für den deutschen Markt: Der Rohstoff Schwein wird aktuell von den Abnehmern sehr gut nachgefragt. Der Feiertag am 1. November in einigen Bundesländern hat keine Angebotsüberhänge zur Folge gehabt. Das Preistief ist erreicht und bei weiterhin gutem Abfluss der schlachtreifen Schweine mindestens eine feste Preistendenz zu erwarten. Darüber hinaus sind mit Blick auf das anlaufende Vorweihnachtsgeschäft weitere Nachfrageimpulse sicher.



2012_11_06

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