Der Foodkonzern VION hat 2007 einen Nettogewinn von € 126 Millionen bei einem Umsatz von € 7,1 Milliarden realisiert. Dies ist eine Steigerung von 55 Prozent gegenüber 2006, heißt es in der Presseerklärung.
Herzlichen Glückwunsch! Wir Schweinehalter freuen uns, dass die Schlachtbranche so hohe Renditen einfahren kann. Denn wir als Schweinehalter fahren auch kräftige Renditen ein, nur leider sind diese negativ. Schön, dass ein so klein strukturiertes Unternehmen wie die Vion immerhin auch gut 50 Prozent Steigerung geschafft hat. Fragt sich nur was die größer strukturierten Schlachtunternehmen dann erwirtschaftet haben?!
Zumindest die Schweinehalter haben ein
Herz für die Vion. Schliesslich haben sich die Futterkosten auch um rund 50 Prozent verteuert, wenn das mal nicht verbindet!
Und dankbar sind wir auch für die Lösung eines Rätsels: Fragte sich die ISN doch im Januar noch, wem denn die Segnungen der Privaten Lagerhaltung (PLH) und der üppigen Exporterstattungen zugute kommen? Das Geld kam bei den Schweinehaltern jedenfalls nicht an, aber wo war es denn nur?
Nun haben wir es gefunden!
Denn wir Schweinehalter verbrennen ungern unser Geld, doch so wissen wir es wenigstens gut angelegt.
So lautet doch eine alte Weisheit:
Das Schwein setzt Speck für andere an.
Im Bild: Christian Schulze Bremer, Sauenhalter aus Dülmen und Vorsitzender des ISN-Marktausschusses










Kommentare...