Weitere Labor-Ergebnisse am Montag erwartet
Die noch ausstehenden Analyse-Ergebnisse von insgesamt 112 Futterfettproben der Firma Harles und Jentzsch aus Uetersen sollen am Montag veröffentlicht werden. In den vergangenen Tagen waren in ersten Proben aus dem schleswig-holsteinischen Unternehmen drastische Überschreitungen der Grenzwerte gefunden worden. Der Dioxin-Gehalt der dort verwendeten Fette lag teilweise mehr als 70 mal höher als erlaubt. Zuvor hatte das niedersächsische Landwirtschaftsministerium mitgeteilt, vermutlich habe Harles und Jentzsch seine Kunden betrogen und technische Mischfettsäure als teures Futterfett verkauft
. Daraus ergebe sich auch der Verdacht der Steuerhinterziehung.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium kritisierte am Sonntag Verkaufs- und Einfuhrverbote für deutsche Lebensmittelprodukte in anderen Ländern. Wir stellen klar, dass zu keinem Zeitpunkt irgendeine Gesundheitsgefährdung von deutschen Exporten ausgegangen ist
, sagte ein Ministeriumssprecher. Die EU-Kommission habe die Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland bestätigt. Die EU-Kommission bat für diesen Montag europäische Futterfett-Hersteller zu einem Krisentreffen. Auch Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) lud Vertreter der Landwirte, der Futtermittelindustrie und von Verbraucherverbänden zu einer Konferenz ein.










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