Im Zuge der Dioxinproblematik haben einige Länder die Importe von deutschem Schweinefleisch gestoppt.
Dazu gehören (in Klammer die Schweinefleischexporte Deutschlands):
China (ca. 12.000 t)
Südkorea (ca. 6.000 t)
Italien (ca. 300.000 t)
Deutschland hat 2010 ca. 2,2 Millionen Tonnen Schweinefleisch exportiert. Der allergrößte Teil wird innereuropäisch vermarktet. Rund 600.000 Tonnen werden in Drittländer ausgeführt.
Ukraine und Japan verschärfen Kontrollen
Das ukrainische Staatskomitee für Veterinärmedizin hat mitgeteilt, dass ab dem 14. Januar 2011 für die Einfuhr von Schweinefleisch, Geflügelfleisch, Futtermittel und Futtermittelzusatzstoffen zusätzliche Anforderungen gelten.
Auf der Veterinärbescheinigung ist zu bestätigen, dass für die Sendung Untersuchungsergebnisse vorliegen aus denen hervorgeht, dass der Dioxingehalt unterhalb des in der EU geltenden Grenzwertes liegt.
In die Ukraine wurden 2009 ca. 30.000 t deutsches Schweinefleisch exportiert.
Japan hat wegen möglicher Belastung mit Dioxin strengere Kontrollen für Eier, Geflügel- und Schweinefleisch aus Deutschland angeordnet. Unternehmen in Japan, die diese Lebensmittel oder Produkte, die daraus hergestellt werden, einführen, müssten sie überprüfen, teilte am Donnerstag das Gesundheitsministerium in Tokio mit. Ein Importverbot sei aber nicht verhängt worden.
Ungarn (seit 19.01.2011)
Wegen der Dioxinfunde im deutschen Schweinefleisch hat nun auch Ungarn die Kontrollen für Schweinefleisch verschärft. Zukünftig unterliegen alle importierten Fleischwaren einer Kontrolle, sowie einer zweitägigen vorherigen Anzeigepflicht.
Ein Sprecher des deutschen Bundesumweltministerium betonte aber, dass es sich um keine Grenzkontrollen handelt, sondern um einen Test bezüglich des Fleisches.
Auch führte der Sprecher aus das es sich um völlig legitime Kontrollen seitens Ungarns handele, die jedem EU-Mitglied ausnahmslos zustehen.










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