Gut ein Jahr nach dem Dioxin-Skandal ermittelt die Staatsanwaltschaft Oldenburg inzwischen auch gegen zwei Verantwortliche aus dem niedersächsischen Landwirtschaftsministerium. Es handelt sich um den Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke und den damaligen Pressesprecher, Gert Hahne. Gegen sie wird laut Oldenburgischer Volkszeitung (OV) wegen des Verdachts der versuchten Strafvereitelung
ermittelt. Konkret bezieht sich dieser Verdacht auf eine zu früh veröffentlichte Pressemitteilung des Ministeriums.
Über diese Meldung soll die Landwirtschaftliche Bezugsgenossenschaft Damme (LBD) vor den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gewarnt worden sein. Die LBD soll dioxinbelastete Futtermittel von der Firma Harles und Jentzsch bezogen haben, die Lieferlisten aber nicht vollständig offengelegt haben.
Die jetzige Ministeriumssprecherin Nataschi Manski erklärte gegenüber der OV, dass die besagte Pressemeldung am 15. Januar 2011 verschickt worden sei, die Staatsanwaltschaft aber bereits am 14. Januar informiert worden sei.










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