Dänische Schweinehalter zu Gast in Westfalen-Lippe
Am vergangenen Mittwoch waren 28 Landwirte und Mitarbeiter des dänischen Bauernverbandes „Landburg & Fodevarer“ im Anschluss an einen Aufenthalt in den Niederlanden zu einem Besuch nach Deutschland gekommen.
Erste Station der Reise war eine Betriebsbesichtigung bei ISN-Vorstandsmitglied Christian Schulze Bremer. Anschließend wurde die Firma Westfleisch in Coesfeld besichtigt.
Am Nachmittag folgten Gespräche über aktuelle Fragen zur Schweinehaltung. Die Gespräche wurden mit verschiedenen Vorträgen eingeleitet. Dr. Bernhard Schlindwein, WLV, erläuterte den Gästen Besonderheiten des deutschen Schweinemarktes. Dr. Schlindwein stellte dabei u.a. die immer stärker werdende Bedeutung des Exportes für die deutschen Schweinehalter heraus.
Josef Beuck und Theo Staub stellten das Unternehmen Westfleisch vor. Josef Beuck stellte die Position der Westfleisch unter den Top 3 der deutschen und Top 5 der europäischen Schlachtunternehmen heraus. Theo Staub erläuterte den Ferkelbezug bei Westfleisch.
Sonja Friedemann vom WLV ging auf die rechtliche Situationder Schweinehaltung in Deutschland ein und erläuterte das Baugesetzbuch, den Stickstoffleitfaden die TA Luft sowie weitere gesetzliche Vorschriften.
ISN-Marktreferentin Kerstin Burbank, legte die wirtschaftliche Situation der deutschen Schweinemäster und Ferkelerzeuger dar. Dabei wurde klar, dass die Ferkelerzeuger und Mäster angesichts des aktuellen Schweinepreises nicht über eine schwarze Null hinauskommen.
In der folgenden Diskussion ging es um die Zukunft der deutschen Schweinehaltung ab dem Zeitpunkt der Umstellung auf Gruppenhaltung von Sauen im Jahr 2013. Auch das Thema Biogas im Wettbewerb mit der Veredlung wurde diskutiert. Man war man sich einig, dass eine subventionierte Biogasanlage einen uneinholbaren Wettbewerbsvorteil gegenüber der nicht subventionierten Veredlung hat.












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