Die neue Regierung macht ernst mit der stärkeren ökologischen Ausrichtung ihrer Agrarpolitik: Sie hat für den Haushalt 2012/13 mit 456 Mio Euro soviel Geld für diesen Bereich vorgesehen wie noch nie. Mit knapp einer halben Milliarde Euro wolle man die eigenen Biolandwirte und Unternehmen in die Lage versetzen, die für die angestrebte Agrarwende nötigen Investitionen vorzunehmen, sagte Dänemarks Landwirtschaftsministerin Mette Gjerskov in der vergangenen Woche.
Dabei wolle man, so Agra-Europe, nicht nur die Landwirtschaft grüner
gestalten; vielmehr solle ökologisches Denken in das tägliche Leben gebracht werden, so die Ministerin. Ziel sei es unter anderem, dass bis 2020 mindestens 60 % der in öffentlichen Kantinen eingesetzten Lebensmittel aus ökologischer Herstellung stammten. Ein Teil der eingesetzten Gelder werden von der Europäischen Union kofinanziert ein Teil wir aber auch von der dänischen Regierung allein getragen. So will das Kopenhagener Landwirtschaftsministerium allein im kommenden Jahr 40 Mio Euro in die ökologische Forschung und Entwicklung investieren. Das größere Budget für die ökologische Landwirtschaft ist Teil das Bio-Aktionsplans 2020
, das die dänische Ministerin für das Frühjahr 2012 angekündigt hat.










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