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       <title>ISN - schweine.net - Presse</title>
       <link>http://www.schweine.net/</link>
       <description>Presseveröffentlichungen</description>
       <language>de-de</language>
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       <item>
           <title>Mangelnde Transparenz bei der Klassifizierung: Jetzt reicht`s!ISN fordert klares Bekenntnis der Schlachtunternehmen zur BlackBox</title>
           <link>http://www.schweine.net/mangelnde_transparenz_bei_der_klassifizierung_jetz.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Jüngste Ereignisse um Unstimmigkeiten bei AutoFOM-Klassifizierung verstärken Misstrauen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sei es beim Maskenball im Herbst 2011, dem anschließenden Theater bei der Formelumstellung um defekte Bauteile oder den aktuellen Unstimmigkeiten bei der Westfleisch - wenn man sich die Ereignisse der letzten Wochen nüchtern ansieht, kommen erhebliche Zweifel an der Transparenz und einer funktionierenden Kontrolle der AutoFOM-Klassifizierung auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Fälle unterstreichen aus Sicht der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. die Notwendigkeit, bei der Auto-FOM-Klassifizierung schnellstmöglich ein deutlich verbessertes Sicherheits- und Kontrollkonzept zu entwickeln und umzusetzen. Dazu zählen beispielsweise ein regelmäßiger verpflichtender Austausch von Bauteilen, die einer Abnutzung unterliegen, und eine erweiterte regelmäßige Kontrolle nicht nur der Auto-FOM-Geräte, sondern auch aller anderen Klassifizierungsverfahren und Wiegeeinrichtungen. In diesem Zusammenhang muss auch die Rolle der Klassifizierungsunternehmen näher unter die Lupe genommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die ISN reicht das aber noch nicht aus: &quot;Damit das letzte Quäntchen Vertrauen, das der Schweinehalter noch in die Klassifizierung hatte, nicht verspielt wird, fordert die ISN ein klares Bekenntnis der Schlachtunternehmen zur Black Box!&quot;, unterstreicht ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack. &quot;Das gilt nicht nur für die Westfleisch, sondern für alle Schlachtunternehmen, die mittels AutoFOM klassifizieren.&quot;, so Staack weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Obwohl nahezu alle Schlachtunternehmen nicht müde werden, sich an allen möglichen Stellen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Landwirten zu rühmen, nimmt bislang von den führenden Unternehmen der Branche lediglich Tönnies am Black Box-Projekt teil. Immerhin hat die Westfleisch kürzlich ebenfalls die Einführung eines Gerätes zumindest an einem Standort in Aussicht gestellt. Den Worten müssen nun Taten folgen! Die ebenfalls führenden deutschen Schlachtbetriebe Vion und Danish Crown halten sich bislang in dieser Sache mehr als bedeckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im gleichen Atemzug erteilt die ISN den &quot;Blackbox-Skeptikern&quot; eine klare Abfuhr: &quot;Wie viele Belege für die Notwendigkeit sind noch nötig? Die Befindlichkeiten der Skeptiker spielen für uns keine Rolle, wir wollen endlich mehr Transparenz für die Schweinehalter&quot; stellt Staack klar, &quot;wenn nicht jetzt, wann dann?&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus Sicht der ISN reicht es jetzt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Fri, 16 Dec 2011 16:18:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>Terminankündigung ISN-Klönabend Lohne/Klein Brockdorf</title>
           <link>http://www.schweine.net/terminankuendigung_isn_kloenabend_lohne_klein_broc.html</link>
           <description>Schweinehalter klönen in Lohne/Klein Brockdorf
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drei Monate fast ohne Bewegung auf den Schlachtschweine- und Ferkelmärkten, das hat viel Frustration bei den Schweinehaltern hervorgerufen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anlass genug für die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. zu einem Klönabend zum Thema &quot;Nix geht mehr? – Schweinemarkt zwischen Preisplateau, Hauspreisen und Export&quot; einzuladen. Dieser findet am Donnerstag den, 01. Dezember 2011 um 19.30 Uhr im Landgasthaus Krimpenfort in Klein Brockdorf statt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ulrich Steinemann, Geschäftsführer der Steinemann GmbH &amp;amp; Co. KG Fleisch und Wurstspezialitäten, spricht über &quot;Konzentration in der Schlachtstufe – Wie verhält sich der Mittelstand?&quot;. Anschließend wird Dr. Albert Hortmann-Scholten von der LWK Niedersachsen über die &quot;Preisfindung in Zeiten impulsloser Märkte&quot; berichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als Praktiker erläutert ISN-Vorstandsmitglied Christian Haskamp seine &quot;Schlachtschweinevermarktung, so mache ich es…&quot;. Abschließend wird der ISN-Vorsitzende Heinrich Dierkes einen Ausblick wagen: &quot;Produktionsstandort Deutschland –Wo stehen wir in 5 Jahren?&quot;. Durch die Veranstaltung führt ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jeweils im Anschluss an die Statements können die verschiedenen Meinungen zu diesen und anderen Themenbereichen ausgetauscht werden. Gäste sind wie immer herzlich willkommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:09:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>Masken: Keine Vergleichbarkeit für Schweinehalter - ISN fordert Ausweisung des MFA auf allen Abrechnungen</title>
           <link>http://www.schweine.net/masken_keine_vergleichbarkeit_fuer_schweinehalter.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Seit zwei Wochen werden aufgrund der Änderung der Schätzformeln für die Klassifizierung von Schlachtschweinen neue FOM- und AutoFOM-Abrechnungsmasken von den Schlachtunternehmen angewendet. Doch der diesjährige Maskenball läuft alles andere als reibungslos. Speziell bei der AutoFOM-Klassifizierung gibt es ein großes Durcheinander. Denn wie zu erwarten war, ergeben sich, u.a. aufgrund unterschiedlicher Genetiken Verschiebungen bei den Klassifizierungsergebnissen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Verschiedene Schlachtunternehmen haben bereits reagiert und die Abrechnungsmasken in den letzten Tagen neu angepasst. In dem aktuellen Wirrwarr um die unterschiedlichen Abrechnungsmasken leidet vor allem die Vergleichbarkeit für die Schweinehalter. Transparenz ist nicht mehr gegeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. fordert aus diesem Grund alle Schlachtunternehmen mit Nachdruck dazu auf, auch den mittels AutoFOM ermittelten Muskelfleischanteil (MFA) auf der Abrechnung auszuweisen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Der MFA ist der zentrale Schlüsselparameter bei der Bewertung des Schlachtschweines.&quot; erläutert ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack. &quot;Er ist der einzige Wert, der die Vergleichbarkeit zwischen den Schlachtunternehmen ermöglicht. Gerade angesichts des aktuellen Maskenwirrwarrs bei der AutoFOM-Klassifizierung fordern wir daher die Ausweisung des MFA auf allen Abrechnungen mit Nachdruck ein. Schweinehalter sollten bei der Vermarktung ihrer Schweine auf die Ausweisung des MFA – egal ob durch FOM oder AutoFOM ermittelt - auf der Abrechnung bestehen&quot; appelliert Staack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings sollten die Schweinehalter bedenken, dass die mit FOM und AutoFOM ermittelten MFA-Werte auch nach Umsetzung der neuen Formeln weiterhin nicht direkt vergleichbar sind. Denn im Vergleich zu AutoFOM liegen die mit FOM-Geräten geschätzten MFA-Werte im Durchschnitt etwas niedriger. Ein Mehr an Transparenz wird durch die Ausweisung aber in jedem Fall erreicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schlachtunternehmen dürften in diesem Sinne eigentlich kein Problem mit der Ausweisung haben, denn ermittelt wird der Wert in jedem Fall – nur wird er eben bislang nicht ausgewiesen. &quot;Warum?&quot; fragt Staack &quot;Gibt es da etwas zu verbergen?&quot;. Transparenz herstellen – MFA ausweisen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Tue, 18 Oct 2011 13:43:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>Neue Masken: Chance nutzen und Abrechnungssystem radikal vereinfachen</title>
           <link>http://www.schweine.net/neue_masken_chance_nutzen_und_abrechnungssystem_ra.html</link>
           <description>&lt;p&gt;-Effektives Schlachtgewicht und MFA wichtigste Kriterien-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Rund zwölf Wochen bleiben bis zum Einführungsdatum der neuen Schätzformeln. Der Countdown für die Anwendung neuer Abrechnungsmasken läuft. Die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. hat in den letzten Wochen deutlich ihre zentralen Forderungen an die Schlachtunternehmen mitgeteilt. &quot;Uns geht es vor allem darum, dass die Masken radikal vereinfacht werden&quot; sagt Dr. Torsten Staack, Geschäftsführer der ISN. Die Einführung neuer Masken im Oktober bietet jetzt die Chance, das Abrechnungssystem insgesamt zu entschlacken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Die Schlachthöfe sind in den letzten Jahren bei der Entwicklung von AutoFOM deutlich über das Ziel hinaus geschossen.&quot;, so Staack. &quot;Das System der Teilstückbewertung ist massiv ausgeufert. Das ist sehr undurchsichtig und kaum nachvollziehbar.&quot; Die ISN fordert eine Maske, mit der anhand weniger nachvollziehbarer Kriterien der Schlachtwert eines Tieres zu ermitteln ist. &quot;Der Fokus muss eindeutig wieder auf dem effektiven Schlachtgewicht liegen. Zentrales Abrechnungskriterium muss wieder der Muskelfleischanteil werden&quot; so Staack weiter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Doch auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt erst ein Vorschlag von der Westfleisch vorliegt, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass auch die neuen Abrechnungsmasken weiter kompliziert und wenig transparent bleiben. &quot;Wir fordern eine echte Vereinfachung für die Schweinehalter und keine oberflächliche Kosmetik&quot; meint Staack. Es genüge nicht, ein bisschen an den Systemgrenzen herum zu schrauben, eine radikale Vereinfachung müsse her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ISN kritisiert die Abrechnung auf Basis der Teilstückbewertung mittels AutoFOM vor allem deswegen, weil sie durch engste Optimalbereiche in erster Linie dazu herangezogen wird, um Abzüge vornehmen zu können. Schinken schwer, Bauch nicht zu fett, doch auch nicht zu leicht; das ganze Schwein bloß nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht, sonst drohen saftige Abzüge. Die Mäster müssen einen äußerst schmalen Korridor treffen, um ohne Abzüge den Optimalerlös erreichen zu können. Dass das kaum machbar ist, zeigt die geringe Zahl von Normschweinen von rund 10%, die in diese Optimalbereiche passen und ohne Abzüge bezahlt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Bei unseren Nachbarn in Dänemark und den Niederlanden, aber auch in anderen Ländern wie Frankreich oder England werden zwar teilweise auch AutoFOM-Geräte zur Klassifizierung verwendet, trotzdem ist der MFA das wichtigste Abrechnungskriterium – nicht die Teilstücke. Warum bei uns stattdessen so ein kompliziertes System?&quot; so Staack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weiterer Kritikpunkt ist die Schätzungenauigkeit. Auswertungen zeigen, dass es bei der Bewertung der gleichen Schlachtkörper immer wieder zu deutlichen Unterschieden zwischen den Klassifizierungssystemen FOM und AutoFOM kommt. Das ist besonders dramatisch, wenn dann auf Basis dieser z.T. fehlerbehafteten Schätzwerte bei der Teilstückbewertung drastische Abzüge vorgenommen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aktuell stellt sich nur die Westfleisch mit ihren Vorschlägen der Diskussion, wenn auch mit - aus Sicht der ISN – diesbezüglich wenig geglückten Vorschlägen. &quot;Aufgrund der Formelumstellung haben wir jetzt die Chance, die grundsätzlichen Abrechnungskriterien zu ändern. Dieser Diskussion sollten sich auch die anderen Schlachter zeitnah stellen.&quot;, appelliert Staack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Thu, 07 Jul 2011 08:12:00 +0100</pubDate>
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           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_115877.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>ISN fragt: „Wo bleiben die neuen Masken?“</title>
           <link>http://www.schweine.net/isn_fragt_wo_bleiben_die_neuen_masken_1.html</link>
           <description>&lt;p&gt;- Schlachtunternehmen sollen Vorschläge veröffentlichen -&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit der Änderung der Schätzungsformeln für die Klassifizierung von Schlachtschweinen in Deutschland nach den Vorgaben des Fleischgesetzes müssen ab dem 4. Oktober neue Abrechnungsmasken zur Anwendung kommen. Es bleibt nicht mehr viel Zeit. Es gibt zwar erste Änderungsvorschläge doch konkret geworden ist bisher nur die Westfleisch eG.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. hat die Schlachtunternehmen bereits im März zum Dialog aufgefordert und in den Folgemonaten intensive Gespräche mit den Schlachtern geführt. Ein erster Austausch hat stattgefunden und nun erwartet die ISN von den Unternehmen im zweiten Schritt ihre Gedanken zu konkretisieren bzw. ihre neuen Abrechnungsmasken zu veröffentlichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur so haben die Schweinehalter überhaupt eine Chance sich auf neue Anforderungen, die mit der Umstellung auf sie zukommen, einzustellen. Einen erneuten Maskenball mit zweiwöchigen Umstellungsfristen will kein Landwirt wieder erleben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Argument, das für die Verzögerung angeführt wurde, war die Umstellung der Klassifizierung von AutoFOM I auf AutoFOM III. Hier wollte man erst noch genauere Auswertungen machen und Daten sammeln. Allerdings ist aufgrund von technischen Schwierigkeiten eine Umstellung auf AutoFOM III bis zum Oktober im gleichen Atemzug mit der Umstellung der Klassifizierungsformeln bei den Schlachtunternehmen vom Tisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Auch wenn das ganze Thema komplex ist, muss es doch möglich sein, mit neuen Masken rauszukommen. Die neuen Formeln sind schließlich lang genug bekannt.&quot;, prangert ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack die Hinhaltetaktik der Schlachtunternehmen an. &quot;Möchte man sich so der Kritik der Landwirte entziehen? Oder ist es etwa gar nicht gewünscht, dass die Schweinehalter sich auf neue Masken einstellen können?&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Offen hat die ISN in den vergangen Wochen kritisiert, dass die jetzigen Masken nicht machbar sind. Nur ein geringer Prozentsatz der Schweine, nämlich 5-10 %, sind Normschweine, die in den aktuellen Optimalbereich der Abrechnungsmasken hineinpassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wollen sich die Schlachtunternehmen weiter auf reinen Abzugsmasken ausruhen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Wir fordern die Schlachtunternehmen ausdrücklich dazu auf, nun endlich konkret zu werden und die neuen Abrechnungsmasken schwarz auf weiß vorzulegen&quot; verlangt Staack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Fri, 01 Jul 2011 13:15:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>„Neuntes Traditionelles Spanferkelessen“ der ISN</title>
           <link>http://www.schweine.net/neuntes_traditionelles_spanferkelessen_der_is_1.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Parlamentarischer Abend der ISN in Berlin: Stallbau im Mittelpunkt der Diskussion – Dierkes vermisst Vernunft in Tierschutzdiskussion&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Berlin/Damme) Rund 150 Gäste konnten ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes und ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack vergangene Woche beim neunten &quot;traditionellen Spanferkelessen&quot; der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. in der Landesvertretung Niedersachsens in Berlin begrüßen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Darunter die drei Staatssekretäre im Bundeslandwirtschaftsministerium Dr. Gerd Müller, Dr. Robert Kloos und Peter Bleser sowie die BMELV-Abteilungsleiter Dr. Theo Seegers und Dr. Christian Grugel und Clemens Neumann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abgeordnete des Deutschen Bundestages, der verschiedenen Länderparlamente, der Jugendorganisationen der Parteien und verschiedener Botschaften nutzen ebenfalls die Gelegenheit zum Gedankenaustausch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Koalition bekennt sich zum Erhalt des privilegierten Bauens im Außenbereich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen einer Podiumsdiskussion, die Alexander Knebel vom Presse- und Informationsdienst Agra-Europe moderierte, kamen die agrarpolitischen Sprecher der Parteien zu Wort.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Agrarpolitiker der Koalitionsfraktionen bekannten sich zum Erhalt des privilegierten Bauens im Außenbereich, wie es im Baugesetzbuch geregelt ist. Gleichzeitig besteht einiger politischer Druck seitens der Kommunen, hier Veränderungen zu bewirken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Der § 35.1.4 sollte erhalten bleiben&quot;, sagte die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan. Ähnlich äußerte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring. Er gab als übergeordnetes Ziel den Erhalt und die Entwicklung einer bäuerlich-unternehmerischen Landwirtschaft in ihrer Vielfalt aus. Dazu gehört für ihn auch die gewerbliche Schiene.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;SPD-Agrarsprecher Dr. Wilhelm Priesmeier plädierte dafür, den Kommunen mehr Handhabe bei Genehmigungen für Stallbauten zu geben. Im Raum steht, sich bei Genehmigungsanträgen auf eine Viehkonzentration von beispielsweise 2 GV/ha LF in den betroffenen Gebieten berufen zu können. Denkbar ist, dass eine Länderöffnungsklausel im Baugesetzbuch geschaffen wird, mit der eine solche Regelung nicht bundesweit, sondern nur in bestimmten Regionen greifen würde. Auch der Abgeordnete der Linken Alexander Süßmair will &quot;mehr Möglichkeiten für die Kommunen schaffen&quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen Missbrauch des Paragraphen sieht der Agrarsprecher der Grünen Friedrich Ostendorff. Die in den achtziger Jahren konzipierte Ausnahme für die Gewerblichkeit im Außenbereich ist für ihn mittlerweile zur Regel geworden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tierschutzdiskussion ohne Emotionen führen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sowohl Heinrich Dierkes als auch Dr. Torsten Staack kritisierten in ihren Grußworten die emotional geführte Debatte um den Tierschutz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Es scheint so, als würde sich auf politischer Ebene ein regelrechter Wettstreit in der Tierschutzdebatte entwickeln. Länderspezifische Sonderwege werden parallel zu bundespolitischen Ansätzen beschritten.&quot; kritisiert Staack. Dabei werde ein einheitliches Vorgehen auf EU-Ebene vielfach völlig aus den Augen verloren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unter anderem setze der niedersächsische Tierschutzplan Zeithorizonte, z.B. bei der Ferkelkastration, die aufgrund abweichender Fristen und Aufgabenstellungen deutlich die Bemühungen auf EU- und auf bundespolitischer Ebene konterkarieren. Obwohl in diesem Fall sogar bereits die Wirtschaft – erfolgreich koordiniert durch QS - auch mit im Boot sitze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus diesem Grund richteten die ISN-Vertreter einen Appell an die politischen Entscheidungsträger, Fairness und Machbarkeit im Auge zu behalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&quot;Fairness in Bezug auf sachlich geführte und entscheidungsoffene Diskussionen und Machbarkeit im Hinblick auf wissenschaftlich basierte und in der Praxis umsetzbare Maßnahmen&quot;, erläuterte Staack abschließend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Mon, 16 May 2011 14:10:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>Überarbeitung der Klassifizierungsformeln: ISN fordert faire Abrechnungsmasken für die Erzeuger</title>
           <link>http://www.schweine.net/ueberarbeitung_der_klassifizierungsformeln_is_1.html</link>
           <description>&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Laufe des Jahres stehen aufgrund der neuen Klassifizierungsformeln erneut Maskenänderungen an. Entgegen vereinzelter Ankündigungen  haben sich die Schlachtunternehmen in Bezug auf die Veröffentlichung der neuen Masken bislang bedeckt gehalten. Aktuell werden anscheinend noch immer die neuen Klassifizierungsformeln von Schlachtunternehmen analysiert und intern neue Maskenvorschläge geprüft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ISN – Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. fordert die Schlachtunternehmen auf, die neuen Abrechnungsmasken frühzeitig mit der ISN zu diskutieren. Die ISN hat hierzu die aktuellen Masken analysiert. Heraus gekommen ist ein ganzer Katalog mit Änderungsforderungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Maske muss machbar sein – Abzugsmasken weg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zentrale Forderung ist die Machbarkeit der Maske. Aktuell liegt der Anteil der so genannten Normschweine, bei Anwendung der seit Herbst gängigen Einheitsmaske, nach verschiedenen Angaben der Erzeuger bei oftmals lediglich 5 Prozent. In der Spitze erreichen einige Betriebe 15 bis 20 Prozent. &quot;Aus ISN-Sicht ist das viel zu wenig. Die Bewertungskriterien der Abrechnungsmaske müssen so gestaltet sein, dass sie auch erreichbar sind.&quot; sagt Dr. Torsten Staack, Geschäftsführer der ISN. &quot;Wer nach guter fachlicher Praxis produziert, muss einen Großteil seiner schlachtreifen Schweine im Normbereich platzieren können. Nur das ist gerecht&quot;, so Staack weiter, &quot;Das Fortführen der gegenwärtigen reinen Abzugsmaske lehnt die ISN strikt ab.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kein doppeltes Abstrafen beim Bauch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere die derzeitige Abstrafung der Bäuche, die in keinem Verhältnis zum tätsächlichen Handelswert steht, ist der ISN ein Dorn im Auge. Gerade beim Bauch hat der Mäster relativ geringe Steuerungsmöglichkeiten. Darüber hinaus ist die Schätzgenauigkeit beim Bauch systembedingt nur sehr gering und es gibt große Abweichungen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegenzug wird der Bauch in Zusammenhang mit dem Bauchgewicht und dem Magerfleischanteil des Bauches aber doppelt abgestraft. Die gewünschten schweren Tiere müssen nämlich auch einen hohen Magerfleischanteil halten. Bei aktuellem Preisniveau von 1,62 EUR/kg SG sieht das so aus: Wird die geforderte untere Gewichtsgrenze beim Bauch von 14 kg nur minimal um z.B. 100 g unterschritten, wird das Bauchgewicht sofort mit der Systemgrenze von 0,7 Punkten je kg belegt. Das bedeutet: ist der Bauch auch nur marginal zu leicht, fällt sofort ein Mindererlös von 11,65 EUR ins Gewicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erreicht der Erzeuger zwar das geforderte Bauchmindestgewicht, steht die nächste Hürde an: der Bauch-Magerfleischanteil. Ist dieser nur zwischen 47 und 53 Prozent, beträgt die maximale Punktzahl 0,9 Indexpunkte/ kg und der Mindererlös liegt bei 6,85 EUR. Die beste Bewertung erhält der Bauch erst bei 53 % MFA.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die doppelte Abstrafung des Bauchs erfolgt überproportional zum tatsächlichen Handelswert des Bauches. Bauchfleisch hat am Großmarkt im Jahresdurchschnitt zwar einen etwa halb so hohen Handelswert wie Schinken, in der Grillsaison erhöht sich jedoch der Reibach, wie es aktuell der Fall ist&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch nach den neuen Schätzformeln bleibt das Problem erhalten: Nach Berechnungen von Dr. Wolfgang Branscheid (Max Rubner-Institut) wird das Bauchgewicht weiterhin mit den größten Verzerrungen zum Referenzwert geschätzt. Sie reichen nach Angaben von Branscheid bis zu 6 Prozent des Teilstückgewichts. Weniger problematisch ist die Schätzung des Muskelfleischanteils des Bauches nach den neuen Schätzformeln.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Tue, 10 May 2011 10:40:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>ISN-Ranking Sauenschlachtungen: Top 5 schlachten fast 90% der Sauen</title>
           <link>http://www.schweine.net/isn_ranking_sauenschlachtungen_top_5_schlacht_1.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Viele höchst unterschiedliche Zahlen geisterten zu den geschlachteten Sauen umher. Die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. nahm dies zum Anlass, Licht in das Dunkel der Schlachtsauenvermarktung zu bringen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere vor dem Hintergrund der angekündigten Mehrheitsbeteiligung der Tönnies-Unternehmensgruppe beim Schlachtbetrieb Tummel sowie den Veränderungen bei der Schlachtsauennotierung im vergangenen Jahr wird immer wieder die Frage diskutiert: Wer schlachtet eigentlich wie viele Sauen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ähnlich wie bei der Ermittlung der Top 10 der Schweineschlachtbetriebe, die bereits seit einigen Jahren von der ISN durchgeführt wird, wurde die Zahl der selbst geschlachteten Sauen im Jahr 2010 bei den einzelnen Schlachtbetrieben erfragt. Nicht berücksichtigt sind dabei die zugekauften Sauenhälften sowie nicht meldepflichtige Schlachtsauen, auch wenn diese teilweise zu einem nicht unerheblichen Teil zur Bedeutung am Sauenfleischmarkt beitragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ergebnisse sind deutlich. Die Top 5 Sauenschlachter erreichen einen Marktanteil von fast 90 Prozent. Dabei zeigt sich ,dass der Schlachtsauen-markt deutlich konzentrierter ist als der Schlachtschweinemarkt. Die Top 5 Schweineschlachtbetriebe schlachten &quot;nur&quot; 61 Prozent der Schweine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit großem Abstand führt Tönnies das ISN-Ranking an. Rund 486.900 Sauen bzw. rund 45 Prozent der in Deutschland geschlachteten Sauen kommen bei Tönnies an den Haken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Westfleisch erreicht mit 182.000 geschlachteten Sauen den zweiten Platz. Anzumerken ist hier, dass ein großer Teil bei Tummel, Schöppingen, im Lohn geschlachtet wurde. Tummel schlachtet des Weiteren 32.000 Sauen in Eigenregie und belegt damit den 7. Rang.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den Plätzen drei und vier folgen die beiden spezialisierten Sauenschlachter Uhlen, Lengerich mit 115.700 geschlachteten Sauen und Westphal, Herzebrock mit 100.300 Tieren. Der Anteil der beiden Unternehmen an den Sauenschlachtungen liegt bei 10 bzw. 9 Prozent.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dicht dahinter konnte sich der BMR Schlachthof, Garrel mit 95.000 ausschließlich im Lohn geschlachteten Sauen auf dem fünften Platz setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anders als bei den Top 10 Schweineschlachtunternehmen findet sich Vion im Schlachtsauenranking auf einem der hinteren Plätze wieder. 25.000 geschlachtete Sauen ergeben einen Anteil von lediglich 2,3 Prozent und Platz 8.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ergebnisse verdeutlichen: Der Schlachtsauenmarkt wird von einer Handvoll spezialisierter Unternehmen dominiert. Andere Betriebe schlachten Sauen &quot;nebenbei&quot;. Zudem werden von den großen Unternehmen in erheblichen Umfang Sauenhälften zur Zerlegung zugekauft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Sauenhalter stehen bei der Vermarktung ihrer Schlachtsauen zwischen den Stühlen. Einerseits brauchen sie starke Vermarktungspartner andererseits müssen genügend Vermarktungsalternativen bestehen, bzw. erhalten bleiben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Tue, 26 Apr 2011 13:52:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>ISN-Forderungen zu neuen Abrechnungsmasken</title>
           <link>http://www.schweine.net/isn_forderungen_zu_neuen_abrechnungsmasken.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Die EU hat der Änderung der Schätzungsformeln für die Klassifizierung von Schlachtschweinen in Deutschland in dieser Woche zugestimmt. In der Folge arbeiten die Schlachtunternehmen jetzt an neuen Masken für die Schlachtabrechnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar sollte eine neue Maske grundsätzlich die Verwertungserlöse der jeweiligen Schlachtkörper am Markt wiederspiegeln und insoweit vom Fleischverkauf definiert werden. Die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. ist der Meinung, dass hierbei aber die Erzeugerseite und deren Produktionskosten nicht vergessen werden darf. Gerade auch in der bestehenden Konkurrenzsituation zum Geflügelfleisch sollten insoweit die optimalen durchschnittlichen Schlachtgewichte einen Wert von 94 kg nicht überschreiten. Bei höheren Schlachtgewichten verschlechtert sich die Futterverwertung überproportional und niedrigere Besatzdichten in der Mast verschlechtern die Wettbewerbsfähigkeit der Schweinefleischerzeugung unverhältnismäßig. Außerdem darf die Abrechnungsmaske aus Sicht der ISN die Schlachtschweinevermarktung nicht zu sehr einengen. Die optimalen Gewichts- und Qualitätsbereiche müssen daher möglichst weit gefasst werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beim letzten Maskenball Ende letzten Jahres wurden die Schweineproduzenten überrumpelt und die Änderungen ohne ausreichende Vorlaufzeit von den Schlachtunternehmen umgesetzt. Die ISN hatte dieses Vorgehen scharf kritisiert. Die erste Forderung der ISN ist daher, dass die Erzeuger bei den anstehenden Änderungen frühzeitig informiert und mit in die Maskenfindung einbezogen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ISN wird in Kürze die Forderungen der Schweinehalter zusammenfassen und gegenüber den Schlachtunternehmen klar Position beziehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Fri, 25 Mar 2011 11:03:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>ISN-Schlachthofranking: TOP 4 schlachten bereits mehr als 60 Prozent aller deutschen Schweine</title>
           <link>http://www.schweine.net/isn_schlachthofranking_top_4_schlachten_berei_1.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Der Trend zur Konzentration in der deutschen Schlachtindustrie setzt sich unaufhaltsam fort. Bereits im siebten Jahr in Folge führt die ISN-Interessensgemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. die Erhebung zu den TOP 10 der deutschen Schlachtunternehmen durch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese schlachteten in 2010 insgesamt 43,82 Mio. der 58,3 Mio. Schweine. Das entspricht einem Marktanteil von 75,1 Prozent. Allein in den letzten sieben Jahren konnten die TOP 10 ihren Marktanteil um 16,6 Prozent steigern. Erheblich ist mittlerweile der Marktanteil der vier größten deutschen Schlachtunternehmen gewachsen. Sie schlachten bereits 60,1 Prozent der Schweine. Zum Start der Erhebung 2004 waren es 48,4 Prozent.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Mittelstand sucht die Flucht nach vorn &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwar weisen mittelständische Betriebe prozentual ähnliche Wachstumsraten wie die &quot;Global Player&quot; auf, doch findet ein starker Verdrängungswettbewerb statt. Zum Beispiel konnte Vogler durch die Übernahme des Bremer Schlachthofes Vosding überdurchschnittlich stark wachsen. Viele Schlachtbetriebe planen offenbar weiterhin eine deutliche Ausweitung der Schlachthaken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spitze bleibt in nordrhein-westfälischer Hand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seine Position als Spitzenreiter und Anführer des Rankings baut Tönnies mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück aus. Das Unternehmen schlachtete im Jahr 2010 in Deutschland insgesamt 14,2 Mio. Schweine und steigerte damit die Schlachtzahl um 7,6 Prozent. Seinen Marktanteil erhöhte das Schlachtunternehmen auf 24,4 Prozent. Der Exportanteil liegt nach Unternehmensangaben bei über 50 Prozent. Neben Osteuropa, waren 2010 besonders die Märkte in Asien sowie im südlichen Afrika interessant.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Einen besorgten Blick wirft die Branche auf die aktuelle Beteiligung am achtplatzierten Unternehmen Tummel. Insbesondere beim Kampf um Marktanteile auf dem Schlachtsauenmarkt könnte sich die neue Beteiligung gravierend auswirken. Tönnies schlachtet bereits einen erheblichen Teil der Sauen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vion und Westfleisch unter den TOP 3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit einer Steigerung der Schlachtzahl von 7 Prozent hat auch VION, Düsseldorf deutliches Wachstum gezeigt und damit wieder die &quot;Silbermedaille&quot; erreicht. Die 10,7 Mio. geschlachteten Schweine entsprechen einem Marktanteil von 18,4 Prozent. Ein Unternehmenssprecher verweist auf die positive Marktlage, die diese Steigerung bedingte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Platz 3 hält sich das genossenschaftliche Schlachtunternehmen Westfleisch mit einer Steigerung der Schlachtzahl um 5,8 Prozent auf 6,58 Mio. Schweinen. Der Marktanteil weitete sich auf 11,3 Prozent aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danish Crown sieht strategisches Wachstumspotential in Deutschland&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;D&amp;amp;S Fleisch, Essen/Oldenburg legte mit einem Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein moderates Wachstum an den Tag. Insgesamt 3,58 Mio. Schweine gingen nach Unternehmensangaben in 2010 an den Haken und der 4. Rang im Gefüge der TOP 10 bleibt damit erhalten. Die Entwicklung für 2011 wird mit Spannung erwartet. Am 16. Januar 2011 übernahm Danish Crown offiziell das Unternehmen D&amp;amp;S und wird sich damit am deutschen Markt positionieren. Denn das strategische Wachstumspotential liegt nicht in Dänemark. Obwohl nach Unternehmensangaben eine kurzfristige Ausweitung nicht geplant ist, dürfte langfristig eine spürbare Ausweitung der Schlachtzahlen zu erwarten sein. Zahlen von 63.000 bis 80.000 Wochenschlachtungen sind nach ISN-Informationen bereits genannt. Aktuell scheint DC Fleisch die vorhandenen Schlachthaken an den Standorten weitestgehend auszuschöpfen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beachtliche Steigerung der Schlachtzahlen bei Vogler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf den folgenden Plätzen 5 bis 10 stechen insbesondere das Unternehmen Vogler und die Müller Gruppe ins Auge. Vogler übernahm Ende 2009 vom Düringer Fleischkontor den ehemaligen Vosding Schlachthof in Bremen. Dadurch ist die beachtliche Steigerung der Schlachtzahlen um 14,7 Prozent auf 1,95 Mio. Schlachtschweine zu begründen. Im laufenden Kalenderjahr hat Vogler keine weiteren Übernahmen geplant. Die Konsolidierung steht im Vordergrund. Düringer verlor durch den Wegfall des Bremer Standortes deutlich und befindet sich aktuell auf Rang 11 und somit nicht mehr unter den so genannten TOP 10.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Müller Gruppe rückt in TOP 10 vor&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das stärkste prozentuale Wachstum des Jahres verbuchte die Müller Gruppe, Birkenfeld, mit 18,1 Prozent. Mit 1,28 Mio. geschlachteten Schweinen erreichte das Unternehmen wieder Platz 10 der TOP 10. Der Ausbau des Ulmer Standortes hat wesentlich zu der Steigerung beigetragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittelständische Unternehmen bleiben am Ball&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der BMR Schlachthof auf Rang 7 mit einem Plus von 6,8 Prozent sowie Böseler Goldschmaus (Rang 6) und Gausepohl (Rang 9) mit jeweils 6,8 Prozent legen in 2010 spürbar zu. Die Steigerung der Schlachtzahlen bei Tummel in Schöppingen hingegen fiel mit 2,7 Prozent eher unterdurchschnittlich aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zweischneidiges Schwert für deutsche Erzeuger&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Schweinehalter sind angesichts der weiteren Konzentration zwiegespalten: Einerseits wirkt sich eine geplante Steigerung der wöchentlichen Schlachtkapazitäten um etwa 170.000 Schweine positiv auf die Nachfrage aus. Andererseits führt die zunehmende Konzentration der Schlachtindustrie aber auch dazu, dass der Einfluss der Erzeuger auf den Preis sukzessive abnimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zudem ist klar, dass dieses Wachstum nur durch steigende Anteile im Exportgeschäft zu erreichen ist, bei gleichzeitig schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Produktion. Zukünftig wird der deutsche Markt durch eine gesellschaftliche Diskussion um Tierschutz und Fleischkonsum dominiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Hoffnungsschimmer bleibt: Da die mittelständischen Schlachtunternehmen in den vergangenen Jahren kräftig zulegten, ist Deutschland von dänischen und niederländischen Verhältnissen noch weit entfernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;qmailto:puettker@schweine.net/q&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
           <pubDate>Thu, 17 Mar 2011 09:19:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>Änderung der Schnittführung: ISN fordert Abschaffung des „Kopfabzuges“</title>
           <link>http://www.schweine.net/aenderung_der_schnittfuehrung_isn_fordert_abschaff.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Ein klares Votum auf der Mitgliederversammlung vom 22.02.2011 hat die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. darin bestätigt sich weiter für die Zurücknahme des sogenannten Kopfabzuges einzusetzen. Während der Versammlung hatten sich nahezu alle der rund 650 Teilnehmer gegen die Erhebung einer Kostenpauschale von 35 Cent pro Schlachtschwein für nicht vermarktungsfähige Teilstücke ausgesprochen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ISN setzt derzeit alles daran in Verhandlungen mit den Schlachtunternehmen eine Lösung für die Schweinehalter zu finden. Klare Forderung der ISN in den Gesprächen ist die schnellstmögliche Abschaffung der „Kopfpauschale“. Denn mit Einführung neuer Abrechnungsmasken nach der Genehmigung der neuen Klassifizierungsformeln sollte die Kopfpauschale im Sommer eigentlich Geschichte sein, so die Ankündigung verschiedener Schlachtunternehmen. Doch nach aktuellen Meldungen verzögert sich das Genehmigungsverfahren bei der EU. Mit der Folge, dass die „Kopfpauschale“ wahrscheinlich länger als bis zum Sommer abgezogen werden könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Widersprüchliche Rechtslage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die rechtliche Lage ist und bleibt diffus. Verschiedene Landesämter hatten die Aussagen zur korrekten Preismeldung überprüft und waren zu z.T. widersprüchlichen Ergebnissen gekommen. Nach Auffassung des Landesamtes in Bayern ist der Abzug nicht rechtens. Die Landesämter in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sehen nur dann ein Problem, wenn meldepflichtige Betriebe den Preis frei Schlachtstätte auf der Abrechnung ausweisen. Der Abzug für die Korrektur des Kopfgewichtes muss demnach bereits im Preis inbegriffen sein und nicht nachträglich abgezogen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch die ISN hat eine rechtliche Prüfung vor diesem Hintergrund durchführen lassen. Das ernüchternde Ergebnis: Der Abzug ist nach jetzigem Kenntnisstand nicht anfechtbar. Andere Ansätze, wie kartellrechtliche Angriffsmöglichkeiten, scheinen nach erster Prüfung ebenfalls wenig erfolgversprechend.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schnittführung an europäische Vorgaben angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei der aktuellen gesetzlichen Änderung vom 01.01.2011 wurde die Schnittführung an europäische Vorgaben angepasst. Für die Erzeuger bedeutet die neue Schnittführung ca. 250 g mehr Schlachtgewicht pro Schwein. Doch seit Anfang Januar wird von vielen Schlachtunternehmen ein „Kopfabzug“ von 35 Cent vorgenommen und so das Mehrgewicht wieder abgezogen. In keinem anderen Land der EU wird ein solcher Abzug vorgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Position der ISN ist hier ganz klar: Der gesetzlich definierte Schlachtkörper dient als Abrechnungsgrundlage zwischen Mäster und Schlachthof und sagt letztlich nichts darüber aus, ob Teilstücke tatsächlich vom Schlachthof verwertet werden können. So wird zum Beispiel die Leber vor der Waage entfernt, obwohl sie einen Wert hat. Ein Abzug für tatsächlich oder vermeintlich nicht zu verwertende Teilstücke ist nach Ansicht der ISN daher systemwidrig.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Fri, 04 Mar 2011 13:10:00 +0100</pubDate>
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           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_115371.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>ISN unterstützt NVV Aktionstag: + 25 Cent/Pfund Fleisch gefordert</title>
           <link>http://www.schweine.net/isn_unterstuetzt_nvv_aktionstag__25_cent_pfund_fle.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Am vergangenen Freitag den 25. Februar hatte die Vertretung der Schweinehalter in den Niederlanden, NVV, einen Aktionstag angesetzt. In Lebensmitteleinzelhandelsgeschäften (LEH), wie C1000 oder Aldi wurden Fleischartikel mit einem Aufkleber versehen, der die zentrale Forderung nach 25 Cent mehr je Pfund Fleisch deutlich machte. Insgesamt wurden in den Niederlanden an diesem Aktionstag Supermärkte in 18 Städten aufgesucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. hat die Aktion der Nachbarn im Westen unterstützt. In Enschede, nicht fern der deutsch-niederländischen Grenze schlossen sich Christian Schulze-Bremer aus dem ISN-Vorstand und Christoph Selhorst aus dem Beraterteam der Jungen ISN, den niederländischen Berufskollegen an. „Wir haben die gleichen Probleme, da müssen wir eng zusammenstehen. Der Aktionstag ist auf offene Ohren gestoßen. Auch in Deutschland müssen wir dem Verbraucher viel stärker aus erster Hand erklären, was wir tun und warum wir es tun und dass es nur mit einem gerechtem Schweinepreis geht!“, unterstrich Schulze-Bremer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gespräche mit Supermarktkunden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Nachbarn im Westen machten bei dem Aktionstag mit Plakaten, und Flyern in Supermärkten auf die zu niedrigen Preise für Schweinefleisch aufmerksam. Des Weiteren war es den Schweinehaltern wichtig mit den Kunden der Supermärkte ins Gespräch zu kommen und diesen zu erklären warum es den Aktionstag gibt. Die Gespräche verliefen durchgängig positiv und selbst die Supermarktangestellten zeigten Verständnis für die Aktivisten. Ein besonderes Anliegen der NVV war es hierbei die Läden der Kette Albert Hejn aufzusuchen. Diese niederländische Einzelhandelskette hatte vor kurzem ein Tierschutz-Label eingeführt, dass ohne Zuschläge für die Schweinehalter funktioniert – das ist nach Ansicht der ISN und des NVV kein gangbarer Weg!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ohne Wertschätzung keine Wertschöpfung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für die ISN war es eine gute Aktion gemeinsam mit der NVV und ein erster Schritt auf dem Weg zu einer noch aktiveren Rolle der ISN in der Wahrnehmung der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit und der Meinungsbildung der Konsumenten. Schon bei der Mitgliederversammlung hatte ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack, die Stoßrichtung aufgezeigt, als er die Maxime „Ohne Wertschätzung keine Wertschöpfung!“ ausgab. Auch die Junge ISN wurde auf diesem neuen Pfad mit der Aktion „Junge ISN gibt ihr letztes Hemd“ bereits aktiv.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kasseler billiger als Schweineohren?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt hat sich die ISN das Ziel gesetzt, sich direkt im Handel bzw. an der Theke noch vehementer für einen gerechten Schweinepreis einzusetzen. „Fleisch soll alles „können“, kosten darf es aber nicht mehr. In der Bevölkerung ist heutzutage das Wissen über die Schweineproduktion so gering, dass es keine Wertschätzung mehr für das Fleisch gibt!“, begründet Staack das stärkere Engagement der ISN in der Öffentlichkeitsarbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei näherer Betrachtung des Preisverhältnisses von Lebensmitteln zu anderen Produkten, wie Tiernahrung, ist ein starkes Ungleichgewicht entstanden. Eine große deutsche Discounterkette hatte zuletzt Schweineohren für Hunde wesentlich teurer angeboten als Kasseler. „Auf dieses Ungleichgewicht werden wir in Zukunft deutlich aufmerksam machen.“, so Staack weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Wed, 02 Mar 2011 11:02:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>ISN-Mitgliederversammlung 2011: ISN blickt nach vorne</title>
           <link>http://www.schweine.net/isn_mitgliederversammlung_2011_isn_blickt_nach_vor.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Über 650 Schweinehalter und Interessierte verfolgten die diesjährige Mitgliederversammlung der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. in der OsnabrückHalle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Jahr erfreute sich die Mitgliederversammlung eines großen Interesses. Dieses resultierte aus der Vorstellung des neuen Kurses und der Gründung der Initiative pro ISN. So aufgeregt im Vorfeld der Mitgliederversammlung die Ausrichtung der ISN diskutiert wurde, so ruhig und sachlich verlief die Versammlung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes zeigte sich mit dem Ablauf sehr zufrieden: „Offene und kontroverse Diskussionen kennen wir aus der ISN. Die geäußerte Kritik ist angekommen und wird konstruktiv aufgenommen.“ Im letzten Jahr sei aufgrund der Personalwechsel und der Kursabstimmung sicherlich die Mitgliederinformation etwas zu kurz gekommen. ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack kündigte in seiner Rede an, hier in naher Zukunft verstärkt Flagge zu zeigen und z.B. Klönabende zu veranstalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Markt bleibt Schwerpunkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Der Markt war, ist und bleibt unser inhaltlicher Schwerpunkt. Damals wie heute zählt, wie viel am Ende des Tages im Portmonee der Schweinehalter landet!“, so leitete Dr. Torsten Staack zu den inhaltlichen Schwerpunkten der ISN-Arbeit über. Zum Beispiel spiele auf den Exportmärkten zukünftig immer stärker die Musik. Aus diesem Grund werde die ISN „ein eigenes Informationsnetzwerk aufbauen, um zukünftig besser einschätzen zu können, was auf diesen Märkten tatsächlich passiert.“, berichtete Staack.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Öffentlichkeitsarbeit offensiv angehen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;„Wir haben deutlich erkannt, dass der Kommunikation eine zentrale Schlüsselrolle zukommt. Hier können wir das Feld nicht irgendjemandem überlassen, es steht zu viel auf dem Spiel!“, machte Staack weiter deutlich. Die Glaubwürdigkeit, die der Landwirt bei den Verbrauchern genieße, müsse dazu genutzt werden, um letztendlich ein weiteres Ziel der ISN-Arbeit zu erreichen, nämlich „mehr Wertschätzung und damit auch Wertschöpfung für die Schweinehalter zu erzielen.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Vorsitzender Heinrich Dierkes stellte in seiner Rede klar heraus: „ Wenn wir nicht bereit sind, dem Verbraucher das zu zeigen was wir tun und ihm zu sagen, warum wir das tun, werden wir den Weg der Käfigeier gehen, nämlich weg vom Fenster. Deshalb sagt die ISN ganz deutlich ´Ja´ zur Branchenkommunikation.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN blickt nach vorne&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Ergebnisse der Vorstands- und Beiratswahlen stimmen ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack zuversichtlich: „Es ist ein guter Mix aus Sauenhaltern und Mästern aus vielen Regionen Deutschlands gewählt worden. Wir begrüßen die neu gewählten Schweinehalter und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit in den Gremien.“ Nun werden die anstehenden Themen gemeinsam und mit voller Kraft vorangetrieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN spricht sich gegen Kopfabzug aus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Thema „Kopfabzug“ wurde auf der Versammlung das Stimmungsbild der Mitglieder eingefangen. Die eindeutige Ablehnung der „Kopfabzüge“ von Seiten der Schweinehalter unterstreicht die Stoßrichtung, die die ISN seit Beginn der Diskussion vertritt. „Seitens der ISN lehnen wir einen solchen Abzug ausdrücklich ab.“, war schon Ende Dezember im Marktbericht zu lesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ergebnisse der Vorstands- und Beiratswahlen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Vorstands- und Beiratswahlen ergaben folgendes Ergebnis: Neu in den ISN-Vorstand gewählt wurden Birgit Scharlau und Christian Haskamp. In den ISN-Beirat wurden gewählt: Friedrich Ahlers, Alf Asmussen, Thomas Gardewin , Markus Jeiler, Heinrich Kruthaup, Markus Münstermann, Ludger Overhues, Henning Schulte-Uffelage, Dirk Schulz, Peter Seeger, Carsten Spieker, Andrea Strothmeyer und Hartwig Wehming.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aus Altersgründen hatte Franz Schulze Tenkhoff seinen Vorstandsposten zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde ihm für seine engagierte Arbeit in den ISN-Gremien die goldene ISN-Nadel überreicht. Herr Schulze Tenkhoff war seit 1997 im ISN-Beirat und seit 1999 im ISN-Vorstand aktiv. Außerdem leitete er in den Jahren 1999 bis 2009 die Geschäfte der ISW GmbH.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Dank geht auch an das ausgeschiedene Vorstandsmitglied August Rietfort. Er machte sich seit 2003 im ISN-Vorstand für die Interessen der Schweinehalter stark.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Wed, 23 Feb 2011 16:02:00 +0100</pubDate>
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       </item>
       <item>
           <title>ISN-Vermarktungswegevergleich: AutoFOM und FOM nähern sich an</title>
           <link>http://www.schweine.net/isnvermarktungswegevergleich_autofom_und_fom__1.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Vorkosten, Bezahlung über Basispreis oder Ausschlachtung variieren von Vermarkter zu Vermarkter. Was unterm Strich für das Schwein bezahlt wird zählt. Das ein Vergleich sich lohnt zeigt die jüngste Auswertung des Vermarktungswegevergleichs der ISN – Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.: Mäster können allein bezogen auf die Ausschlachtung rund 6,54 € je Schwein mehr herausholen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fast 30 Vermarktungswege mit über 1 Mio. Schlachtschweinen hat die ISN  in diesem Jahr verglichen. Der Vergleich ist eine konkrete Hilfestellung für die Schweinemäster, die wissen wollen wie gut Ihre Vermarktung wirklich ist. Der ausführliche Abschlussbericht, in dem Ross und Reiter genannt werden, bleibt wie bisher dem Teilnehmerkreis des ISN-Vermarktungswegevergleichs vorbehalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob die eigenen Schweine nach AutoFOM oder FOM beserer Erlöse erzielen, hängt von vielen Faktoren, wie Genetik, Basispreis oder Sortierdifferenz, ab. Einige Einflüsse werden im Folgenden näher erläutert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;AutoFOM beim Vergleichserlös minimal besser als FOM&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Über die gesamte Stichprobe aller erfassten Lieferungen schnitten die Mastschweine, die über AutoFOM klassifiziert wurden, bezogen auf den Vergleichserlös um 0,1 Cent/kg SG besser ab als Mastschweine, die über FOM klassifiziert wurden. Im Vorjahr hatten die Schweine, die nach AutoFOM vermarktet worden waren, um 0,3 Cent/kg SG besser abgeschnitten als die nach FOM vermarkteten. Die beiden Klassifizierungssysteme haben sich angenähert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geringere Vorkosten bei AutoFOM&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Vorkosten sind im aktuellen Auswertungszeitraum im Großen und Ganzen auf dem Vorjahresniveau geblieben. Nach dem Wegfall der Absatzfondsgebühren im vergangenen Jahr waren die Vorkosten gesunken, sie wurden aber nicht vollständig um die Gebühr von 51 Cent reduziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schweinehalter, die nach AutoFOM vermarkten sparen im Durchschnitt 50 Cent pro Mastschwein bei den Vorkosten gegenüber Mästern, die nach FOM vermarkten. Der Durchschnitt der Vorkosten lag in der gesamten Stichprobe bei 4,27 €/ Mastschwein. Der Abstand der Vorkosten zwischen AutoFOM und FOM ist gravierend. Obwohl die Höhe der Vorkosten grundsätzlich direkt mit den Partiegrößen zusammen hängt, lässt sich an dieser Stelle kein direkter Rückschluss auf die Partiegröße ziehen. Denn die AutoFOM Partien sind nicht größer als die Partien, die nach FOM vermarktet wurden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr Schweine lebend gewogen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur Mäster die ihre Schweine vor dem Verkauf wiegen, können die Ausschlachtung überprüfen. Schließlich treten hier immer wieder Unterschiede auf, die den Mäster bares Geld kosten können. Erfreulich ist der deutliche Anstieg des Anteils der lebend gewogenen Schweine auf 42 Prozent gegenüber 33 Prozent im Vorjahreszeitraum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die durchschnittliche Ausschlachtung der lebend verwogenen Tiere lag im Auswertungszeitraum bei 79,2 Prozent. Die Differenz zwischen dem besten und schlechtesten Ergebnis der erfassten Vermarktungswege hat sich um 0,5 Prozentpunkte auf 7,6 Prozentpunkten Ausschlachtung geringer als im Jahr zuvor (8,1 Prozentpunkte). Ausgehend von einem durchschnittlichen Vereinigungspreis von 1,39 €/kg SG im Auswertungszeitraum liegt der maximale Unterschied in der Auszahlung bei 6,54 €/Schwein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;br clear=&quot;all&quot; /&gt;
&lt;p&gt;Melder erhalten kostenlose Jahresauswertung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ISN-Vermarktungswegevergleich besticht durch die einfache Dateneingabe und die zeitnahe Auswertung. ISN-Mitglieder loggen sich einfach der ISN-Homepage www.schweine.net im Bereich „ISN-Schweinepreisvergleich“ ein und geben online Ihre Daten aus der Schlachtschweineabrechnung ein. Neben dem Basispreis, den Indexpunkten oder MFA-Anteil werden u.a. der Schlachthof, das Schlachtgewicht sowie Vorkosten und Teilschäden erfasst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drei bis vier Wochen nach dem Liefertermin erhält jeder Melder per E-Mail eine detaillierte Auswertung. Zusätzlich können die Melder selbst verschiedene Zeiträume im www.schweine.net auswerten. Die Melder, die im vergangenen Auswertungszeitraum mitgemacht haben, erhielten vor kurzem die schriftliche Jahresauswertung kostenlos per Post.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Weitere Infos: Anna-Kathrin Bach, 05491-966525&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Mon, 14 Feb 2011 16:42:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_115291.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>ISN: Dioxin-Skandal trifft die Schweinehalter unverhältnismäßig hart</title>
           <link>http://www.schweine.net/isn_dioxinskandal_trifft_die_schweinehalter_unverh.html</link>
           <description>&lt;p&gt;- Familienbetrieb: 40.000 € Verlust – Erzeuger verlieren unverschuldet Geld - Deutsche Qualitätsschweine sind ihr Geld wert!-&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der durch das kriminelle Verhalten eines Futterfettherstellers ausgelöste Dioxin-Skandal, hat weitreichende finanzielle Konsequenzen für die Schweinehalter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Dioxin-Skandal trifft die Schweinehalter unverhältnismäßig hart, wenn man bedenkt, dass nur in einem Betrieb die Grenzwerte bei Schweinefleisch um 0,5 Pikogramm überschritten wurden. In allen weiteren Proben aus Schweinebeständen sind die veröffentlichten Ergebnisse ausnahmslos negativ ausgefallen! Die Unruhe, die derzeit am Markt besteht, ist nicht durch Fehlverhalten von Schweinehaltern verschuldet worden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands fordert daher, dass der Marktdruck nicht einseitig auf die sowieso schon durch hohe Futterkosten stark gebeutelten Schweinehalter abgewälzt wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im europäischen Vergleich der aktuellen Preise mit den sechs schweinereichsten Ländern liegt Deutschland abgeschlagen auf dem letzten Platz. Der deutsche Schweinepreis muss sich schnellstmöglich wieder dem europäischen Niveau angleichen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Familienbetrieb: 40.000 € Verlust&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Angenommen ein Familienbetrieb mit 3.000 Mastplätzen kann seine schlachtreifen Tiere nach einer Sperre erst 14 Tage später vermarkten, so wird ihn diese Verzögerung fast ein Jahreseinkommen von 40.000 € kosten. Inbegriffen sind die Futterkosten, die verlängerte Stallplatzbelegung sowie der dramatische Preisrutsch von 23 Cent/kg Schlachtgewicht, der alle anderen Einflussfaktoren in den Schatten stellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allein der Preisrückgang um 23 Cent kostet die deutschen Schweinehalter in einer Woche bereits 23 Millionen €. Bezieht man hier die weiteren Kosten mit ein, summieren sich die Ausfälle auf mehr als 30 Millionen € pro Woche. Die ISN fordert für die Zukunft, das Risiko für die Landwirte abzufedern. Ausgleichsrücklagen oder Haftungsfonds können die Landwirte schützen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Imageschaden finanziell schwer zu bewerten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nicht mit Geld aufzuwiegen ist der Imageschaden, der der landwirtschaftlichen Veredlungproduktion im In- und Ausland zugefügt wurde. Gerade erst erschlossene Zukunftsmärkte, wie China und Südkorea, reagierten sehr sensibel auf die Dioxinfunde in Futtermitteln und schlossen ihre Märkte für deutsches Schweinefleisch. Weitere wichtige Handelspartner nehmen nur unter strengen Auflagen deutsches Schweinefleisch an. Es muss alles daran gesetzt werden, dass die Exportbeschränkungen schnellstmöglich wieder aufgehoben werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Politik muss Wogen glätten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deutschland hat höchste Ansprüche an Kontroll- und Sicherheitsstandards. Die Politik muss positive Signale an den Verbraucher geben und die zahlreichen vorgeschlagenen Maßnahmen konsequent umsetzen. Die ISN hat kein Verständnis dafür, dass die Politik mit gegenseitigen Schuldzuweisungen für unnötige Unruhe sorgt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jana Püttker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 – 17&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 – 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href=&quot;mailto:puettker@schweine.net&quot;&gt;puettker@schweine.net&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
           <pubDate>Tue, 18 Jan 2011 14:26:00 +0100</pubDate>
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