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       <title>ISN - schweine.net - Dokumentation</title>
       <link>http://www.schweine.net/</link>
       <description>Dokumentation</description>
       <language>de-de</language>
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       <item>
           <title>Ferkelkastration: QS macht Verstoß gegen Schmerzmitteleinsatz ab 01.11.2010 zum K.O.-Kriterium</title>
           <link>http://www.schweine.net/ferkelkastration_qs_macht_verstoss_gegen_schmerzmi.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Auf dem Weg zum vollständigen Verzicht auf Fekelkastration macht QS zum Jahreswechsel einen weiteren Schritt: Bereits seit einem Jahr ist der Einsatz von Schmerzmitteln verpflichtend. Nach der spezifischen Schmerzmittelzulassung und dem Wegfall der tierärztlichen Umwidmung herrscht nun arzneimittelrechtlich Klarheit.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Konsequenterweise wird deshalb die Bewertung verändert werden: Zum 1. Januar 2011 gilt ein Verstoß gegen diese Vorgabe als K.O.-Kriterium. Um alle Ferkelerzeugerbetriebe optimal auf die Änderungen vorzubereiten, wird QS die Zeit nutzen, um die Systempartner mit Unterstützung der Bündler für die strengere Bewertung zu sensibilisieren.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Parallel treibt QS die Koordinierung der Erforschung von Lösungsansätzen zum Verzicht auf Ferkelkastration voran. Die Teilnehmer der Koordinierungsplattform begrüßen hierbei den internationalen Diskurs. Denn: Alle Länder stehen vor den gleichen Herausforderungen. Zuletzt tauschten sich auf Einladung von QS Wissenschaftler aus den Niederlanden, Dänemark, Belgien und Deutschland am 1. Juli bei einem Treffen in Düsseldorf aus. Unter anderem standen der Austausch zum Verbraucherverhalten in Bezug auf Gerüche und die unterschiedliche Wahrnehmung auf der Tagesordnung. Um die Teilergebnisse aus den verschiedenen Forschungsdisziplinen nun ergebnisorientiert zusammentragen zu können, werden sich die Experten im nächsten Schritt in kleineren Gruppen über konkrete Erkenntnisse vertiefend austauschen.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Mehrere Präparate geeignet&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;In Deutschland ist derzeit als Schmerzmittel der Wirkstoff Meloxicam zugelassen. Inzwischen gibt es mehrere Präparate auf dem Markt, die Meloxicam enthalten und speziell zur Linderung post-operativer Schmerzen bei der Ferkelkastration zugelassen sind. In anderen EU-Ländern sind teilweise auch andere Wirkstoffe zugelassen (z.B. Flunixin-Präparate).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Quelle: QS-Infobrief Nr. 63&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/bilder_ueberordner/news/th_logo_qs_neu_170.jpg&quot; alt=&quot;Logo Qs Neu&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Thu, 29 Jul 2010 16:05:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_114191.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>Japan erlaubt wieder die Einfuhr deutschen Schweinefleischs</title>
           <link>http://www.schweine.net/japan_erlaubt_wieder_die_einfuhr_deutschen_schwein.html</link>
           <description>Der Weg für die Wiederaufnahme des Exports von deutschem Schweinefleisch nach Japan ist offensichtlich frei, berichtet Agra-Europe. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium am vergangenen Dienstag mitteilte, ist es im Rahmen der jährlichen Generalversammlung der Internationalen Organisation für Tiergesundheit (OIE) Ende Mai in Paris gelungen, die Voraussetzungen für die Öffnung des japanischen Marktes für frisches Schweinefleisch aus Deutschland zu schaffen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Exportbeauftragtedes Ressorts, Dr. Gerd Müller, begrüßte das Ergebnis. Man habe es geschafft, die japanische Seite vom hohen Schutzniveau der deutschen  Maßnahmen gegen die Wildschweinepest zu überzeugen, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär. Seinen Angaben zufolge kann damit demnächst der Export wieder aufgenommen werden, nachdem die japanischen Behörden Anfang 2009 aufgrund der rechtsrheinischen Fälle von Wildschweinepest ein Importverbot verhängt hatten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Müller räumte allerdings ein, dass die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland- Pfalz und Saarland zunächst ausgeschlossen blieben. Dennoch sei das  Ergebnis im Hinblick auf den japanischen Markt ein Erfolg. Japaner verfügten über eine hohe Kaufkraft und das Land sei auf Lebensmittelimporte angewiesen. „Hier zeigt  sich die große Bedeutung der Türöffnerfunktion des Ministeriums“, betonte der Staatssekretär. Dies sei eine der wichtigsten Aufgaben der Exportförderung, die das  Bundeslandwirtschaftsministerium auch in Zukunft wahrnehmen werde. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/isn/parlam_abende/th_mueller_dierkes.jpg&quot; alt=&quot;v.l.:Dierkes, StS Müller&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Thu, 08 Jul 2010 08:40:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_114064.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>Viehzählungsergebnisse: Konstanter Schweinebestand in Deutschland</title>
           <link>http://www.schweine.net/viehzaehlungsergebnisse_konstanter_schweinebestand.html</link>
           <description>&lt;p&gt;Nach den gestern veröffentlichten Viehzählungsergebnissen wurden zum Stichtag 3. Mai in Deutschland rund 26,5 Mio. Schweine gehalten. Im Vergleich zum November 2009 ist der Schweinebestand somit um rund 303.000 Tiere (1,1%) zurückgegangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Der leichte Bestandsrückgang ist jedoch auf eine Änderung der Methodik zurückzuführen. Um die Auskunftspflichtigen zu entlasten wurde die untere Erfassungsgrenze auf Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen angehoben. Dadurch wurden circa 20.000 kleine Betriebe von der Auskunftspflicht befreit. Ein Vergleich zu den Vorerhebungen ist daher nur eingeschränkt möglich, insbesondere bei den Betriebszahlen. Bei den Bestandszahlen liegt der Rückgang in dem erwarteten Bereich, so dass im Grunde von konstanten Schweinezahlen ausgegangen werden kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Rund 17,1 Mio. Schweine, also knapp zwei Drittel aller in Deutschland gehaltenen Tiere stehen in großen Betrieben von mindestens 1.000 Tieren. Insgesamt gibt es in Deutschland knapp 8.600 solcher Betriebe. Dagegen gibt es rund 10.800 Betriebe mit weniger als 250 Schweinen. Diese halten zusammen rund 1,4 Mio. Schweine, also lediglich 5,2 % des gesamten Schweinebestands. &lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Die Hochburg der Schweinehaltung bleibt weiter im Nordwesten Deutschlands. In Niedersachsen werden rund 8,0 Mio. Schweine gehalten. Niedersachsen ist auch das Bundesland mit den meisten Schweinehaltern (rund 8.800), gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit rund 8.600 Schweinehaltern, die 6,4 Mio. Schweine in ihren Ställen halten. Gut 54% aller gehaltenen Schweine werden also von Betrieben in diesen beiden Bundesländern gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/th_mastschweine.jpg&quot; alt=&quot;Mastschweine&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Mon, 05 Jul 2010 08:17:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_114038.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>LÜNEBURG: „Filetstreifen“ müssen aus Filet hergestellt sein</title>
           <link>http://www.schweine.net/lueneburg_filetstreifen_muessen_aus_filet_hergeste.html</link>
           <description>Hähnchen-Filetstreifen müssen nach einem Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) aus natürlich gewachsenem Hähnchenfilet bestehen. Damit wiesen die Richter die Klage eines Fleischproduzenten gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes zurück, wie das OVG am Donnerstag in Lüneburg mitteilte, berichtet Dow Jones. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Nach Auffassung der Richter verstieß der Hersteller von Hähnchenfleisch dadurch gegen das lebensmittelrechtliche Irreführungsverbot, dass er ein aus zum Teil kleinteiligen Fleischstücken bestehendes Erzeugnis unter der Bezeichnung „Hähnchen-Filetstreifen, gebraten“ in den Verkehr gebracht hat. Bei der Herstellung wurden die als  Ausgangsprodukt verwendeten Hähnchenbrüste nicht direkt in Streifen geschnitten, sondern zuvor mechanisch behandelt und in einen Kunstdarm abgefüllt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit beanstandete die Bezeichnung, weil das Produkt nicht aus Brustmuskulatur wie gewachsen bestehe, sondern aus zum Teil kleinen Fleischstücken „mit einem erheblichen Anteil an brätartig fein zerkleinerter Substanz“. Als die Behörde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Produzenten einleitete, klagte dieser dagegen beim Verwaltungsgericht. Das Verwaltungsgericht wies die Klage jedoch ab. Das Produkt wird der durch die Bezeichnung „Hähnchen- Filetstreifen, gebraten“ hervorgerufenen Erwartung eines verständigen Durchschnittsverbrauchers nicht gerecht. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Dagegen hat die Firma Berufung beim OVG eingelegt. Die dortigen Richter schlossen sich allerdings der Rechtsauffassung der untergeordneten  Instanz an, so Dow Jones.&lt;br /&gt;</description>
           <pubDate>Fri, 02 Jul 2010 11:50:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_114035.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>Zahl der Schweine in Brandenburg im Mai 2010 bei knapp 800 000 Tieren</title>
           <link>http://www.schweine.net/zahl_der_schweine_in_brandenburg_im_mai_2010_bei_k.html</link>
           <description>Erneute Entlastung von Auskunftspflicht für die Landwirte in Brandenburg &lt;br /&gt;
 Zum Stichtag 3. Mai 2010 wurde in allen Ländern der Bundesrepublik eine repräsentative Erhebung der Schweinebestände durchgeführt, teilt das Amt für Statistik Berlin Brandenburg mit. Aufgrund methodischer Änderungen in der Agrarstatistik reduzierte sich die Zahl der in Brandenburg zu befragenden Landwirte um ca. 70 Prozent.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Nach dem vorläufigen Ergebnis der repräsentativen Erhebung am 3. Mai 2010 gab es zum Stichtag in Brandenburg 790 700 Schweine. Das waren 18 400 Schweine mehr als im Mai des Vorjahres (+2,4 Prozent). Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiterhin mitteilt, verteilte sich der Zuwachs auf alle Nutzungsrichtungen bei den Schweinen. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 So stieg die Zahl der Ferkel um 11 500 auf 276 200 Tiere (+4,3 Prozent) und die Zahl der Jungschweine um 1 100 auf 180 100 Tiere (+0,6 Prozent). Bei den Zuchtsauen war ein Zuwachs um 3 200 auf 98 600 Tiere (+3,4 Prozent) zu verzeichnen. Der Bestand an Mastschweinen (ab 50 Kilogramm Lebendgewicht) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3 200 auf 234 300 Tiere (+1,4 Prozent). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Die aktuellen Zahlen deuten darauf hin, dass es aufgrund der Verjüngung des Schweinebestandes sowie des Zuwachses bei den Zuchtsauen zu einer längerfristigen Bestandsvergrößerung in Brandenburg kommen könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/bilder_ueberordner/news/th_flagge_brandenburg.jpg&quot; alt=&quot;Flagge Brandenburg&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:54:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_114022.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>2009 in Bayern mehr Schweinefleisch erzeugt</title>
           <link>http://www.schweine.net/2009_in_bayern_mehr_schweinefleisch_erzeugt.html</link>
           <description>Im Jahr 2009 wurden in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen 875 100 Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, bedeutet dies gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 31 900 Tonnen bzw. 3,8 Prozent. Maßgebend hierfür war die Zunahme beim Schweinefleisch um 8,5 Prozent (42 000 Tonnen) auf 560 200 Tonnen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  &lt;p&gt;Im Jahr 2009 wurden in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen gemäß den Meldungen der Veterinärämter 875 100 Tonnen (t) zum Verzehr geeignetes Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Im Vergleich zum Vorjahr war dies eine Steigerung um 31 900 t bzw. 3,8 Prozent. Auf Schweinefleisch entfielen 64,0 Prozent der gesamten Schlachtmenge. &lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Binnen Jahresfrist erhöhte sich die Schweinefleischproduktion um 42 000 t bzw. 8,5 Prozent auf 560 200 t. Da ein geschlachtetes Schwein im Durchschnitt mit rund 100 Kilogramm (kg) gut 6 kg mehr auf die Waage brachte als im Jahr davor, nahm die Zahl der geschlachteten Schweine lediglich um 1,2 Prozent (64 600 Tiere) auf knapp 5,6 Millionen zu. Rund 55 Prozent des Schweinefleischs wurden in Niederbayern (183 900 t bzw. 32,8 Prozent) und Oberbayern (124 000 t bzw. 22,1 Prozent) erzeugt. &lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Recht unterschiedlich ist der Beitrag Bayerns zur Fleischerzeugung in Deutschland. Während beim Rindfleisch rund 26 Prozent der Schlachtmenge aus Bayern stammen, sind es beim Schweinefleisch lediglich knapp 11 Prozent und beim Geflügelfleisch knapp 10 Prozent. &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/bilder_ueberordner/news/th_bayern_flagge.png&quot; alt=&quot;Bayern Flagge&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 13:56:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_114002.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>Thüringen: 747 800 Schweine im Mai 2010</title>
           <link>http://www.schweine.net/thueringen_747_800_schweine_im_mai_2010.html</link>
           <description>Zum Stichtag 3. Mai 2010 wurden in den landwirtschaftlichen Betrieben mit einer Haltung ab 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen die Schweinebestände erhoben. In den Ställen von rund 200 Thüringer Betrieben wurden insgesamt 747 800 Schweine ermittelt. Davon sind 460 100 Tiere Ferkel und Jungschweine, 197 400 Tiere sind zur Mast eingestallt und weitere 90 300 Tiere werden für die Zucht genutzt. 96 Prozent der insgesamt ermittelten Schweinebestände standen in Betrieben mit Haltungsgrößen ab 1 000 Schweine.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Durch eine Neufassung des Agrarstatistikgesetzes wurde der Berichtskreis für die Erhebung über die Schweinebestände neu festgelegt. Danach werden ab 2010 nur noch Betriebe, die mindestens 50 Schweine oder 10 Zuchtsauen halten, zu ihren Schweinebeständen befragt. Dies führt zu einer erheblichen Entlastung besonders der kleineren landwirtschaftlichen Betriebe.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
 Zum Stichtag 3. Mai 2010 standen in den Ställen von rund 200 Thüringer Betrieben insgesamt 747 800 Schweine. Nach Schweinekategorien differenziert wurden 259 800 Ferkel (Anteil an Schweinen insgesamt: 35 Prozent), 200 300 Jungschweine (27 Prozent), 197 400 Mastschweine (26 Prozent) und 90 300 Zuchtschweine (12 Prozent), darunter 89 900 Zuchtsauen festgestellt.&lt;br /&gt;
 Mehr als sieben Zehntel (71 Prozent) der Zuchtsauen waren zum Stichtag trächtig. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Von den in Thüringer Betrieben gehaltenen Mastschweinen überwiegen die Tiere mit einem Lebendgewicht bis 80 Kilogramm. Knapp die Hälfte (49 Prozent) dieser Bestände brachte ein Gewicht von 50 bis 80 Kilogramm auf die Waage. Jedes siebte Mastschwein (14 Prozent) hatte ein Lebendgewicht ab 110 Kilogramm. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 52 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe mit Schweinehaltung verfügten über Schweinebestände ab 1 000 Tiere. In diesen Betrieben standen mit 714 900 Schweinen 96 Prozent des ermittelten Schweinebestandes.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/bilder_ueberordner/news/th_thueringen.jpg&quot; alt=&quot;Thueringen&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 12:27:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_114009.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>Ebergeruch lässt sich züchterisch reduzieren</title>
           <link>http://www.schweine.net/ebergeruch_laesst_sich_zuechterisch_reduzieren.html</link>
           <description>Den Ebergeruch rein züchterisch in acht bis zehn Jahren zu reduzieren, halten Experten für durchaus möglich, berichtet fleischwirtschaft.de. &lt;br /&gt;
 &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
 Das Thema Ebermast war ein Programmpunkt auf der Arbeitstagung „Tierernährung 2020 – Herausforderungen an die anwendungsorientierte Forschung“, die von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) gemeinsam mit dem Verband der Landwirtschaftskammern unter Mitarbeit des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) sowie der Fachgruppe Tierernährung des Verbands Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA) ausgerichtet wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Angesichts des hohen Drucks von Tierschutzorganisationen erscheine wegen der Zeitspanne eine solche Lösung politisch nur bedingt hilfreich, so die einhellige Meinung. Auf der Tagung wurde zudem kritisch angemerkt, dass die Kastration sowie die Impfung mit zweimaliger Injektion insbesondere hinsichtlich des Schmerzes für das Ferkel diskutiert würden, während die bei der Mast von Ebern zu erwartenden Rangkämpfe und Verletzungen der männlichen Tiere im Zeitraum der Pubertät bisher kein Thema seien. Überdies zeigten Versuchsergebnisse, dass Eber gerade am Ende der Mast noch höchste Zunahmen erreichten und so höhere Anforderungen an die Nährstoffversorgung in der Endmast stellten als Sauen und Kastraten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Diskutiert wurde auch die Forderung des LEH nach hochstandardisierter Ware. Dabei könnte auch eine stärkere Berücksichtigung verschiedener Aspekte bei der Haltung und der Produktion verlangt werden, so etwa in den Bereichen Gesundheit sowie Tier- und Klimaschutz. Die Experten machten deutlich, dass nicht alle vom Handel erhobenen Forderungen im Hinblick auf Qualitätsmerkmale derzeit objektiv wissenschaftlich begründbar oder auf originäre Kundenwünsche zurückzuführen seien. Sie dienten auch der Produktprofilierung zum Zweck der Kundenbindung und einer höheren Wertschöpfung. &lt;/p&gt;
 &lt;br /&gt;
 Quelle: afz - allgemeine fleischer zeitung 22/2010 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/th_eber_ahlers_250.jpg&quot; alt=&quot;Eber&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Wed, 02 Jun 2010 08:16:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_113835.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>Dänemark: durchschnittlich 2.500 Schweine je Betrieb</title>
           <link>http://www.schweine.net/daenemark_durchschnittlich_2.500_schweine_je_betri.html</link>
           <description>Der Strukturwandel in Dänemark setzt sich fort. Die Betriebe werden immer größer sowohl hinsichtlich der Tierzahlen als auch der bewirtschafteten Fläche. Die Gesamtzahl nimmt jedoch nach Auswertungen der dänischen Statistikbehörde ab. Wurden 2008 noch insgesamt 43.415 Betriebe gezählt, waren es im vergangenen Jahr nur noch 41.384, berichtet agrarzeitung.de unter Berufung auf Agra Europe London.&lt;br /&gt;
 &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
 Die Anzahl der schweinehaltenden Betriebe ist 2009 um 13 Prozent auf 5.000 Betriebe gegenüber dem Vorjahr gesunken. An rinderhaltenden Betrieben ermittelten die Statistiker einen Rückgang um 11 Prozent auf 13.400 Betriebe 2009. Die Tierzahl ist dagegen gestiegen. Im Durchschnitt wurden im vergangenen Jahr pro Betrieb 115 Rinder und 2.500 Schweine gehalten gegenüber 104 Rindern und 2.200 Schweine im Jahr 2008. Die bewirtschaftete Fläche hat sich im 20-Jahres-Vergleich verdoppelt. Einer von fünf Betrieben bewirtschaftet mehr als 100 ha. 1989 war es lediglich einer von 25. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Quelle: agrarzeitung.de&lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/bilder_ueberordner/news/th_flagge_daenemark.jpg&quot; alt=&quot;Flagge Daenemark&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Mon, 31 May 2010 08:46:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_113814.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>Schweinemast: 1000, 2000 oder 3000 neue Mastplätze?</title>
           <link>http://www.schweine.net/schweinemast_1000_2000_oder_3000_neue_mastplaetze.html</link>
           <description>Der Wachstumswille in der Schweinemast scheint im Gegensatz zur Ferkelerzeugung in vielen Betrieben nach wie vor ungebrochen. Die Ergebnisse der letzten Wirtschaftsjahre geben den Schweinemästern Recht, so die Landwirtschaftskammer Niedersachsen. So hatten die Ferkelerzeuger ein katastrophales Wirtschaftsjahr 2007/2008. Schweinemastbetriebe hingegen haben seit dem Wirtschaftsjahr 2005/2006 keinen vergleichbaren Einbruch der Gewinne zu verzeichnen. Im Gegenteil. Im Landkreis Vechta umfasst ein durchschnittlicher Bauantrag mittlerweile 3000 Mastplätze. 1996 waren es noch 400 Plätze.&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
 Derartige Wachstumsschritte werden häufig mit mehr als 70 % Fremdkapital finanziert. Damit steigen die finanzwirtschaftlichen Risiken einer solchen Investition stark an. Umso wichtiger ist es, jeden Stallbau sorgfältig zu planen. Vielfältige Informationen über eigene Leistungsdaten aus Betriebszweigauswertung und/oder Buchführung, Steuern, Finanzierung, bauliche Konzepte und technische Neuheiten sind erforderlich.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;p&gt;Im Folgenden wird an einem Beispielbetrieb aufgezeigt, welche Überlegungen anzustellen sind. Der ausgewählte Betrieb hat zurzeit 1400 Schweinemastplätze und bewirtschaftet 80 ha Acker. Derzeit ist 1 Arbeitskraft (Ak) für die Bewirtschaftung des Betriebes erforderlich. Langfristig stehen dem Betrieb 1,5 Familien-Ak zur Verfügung, so dass aus arbeitswirtschaftlicher Sicht ein weiterer Wachstumsschritt erfolgen könnte. Auch die bisher erzielten Leistungsdaten liegen im oberen Viertel der Betriebe und ermutigen zu einem Investitionsschritt. Bezüglich der Nährstoffbilanz des vorliegenden Betriebes ist festzustellen, dass die aus der vorhandenen Schweinehaltung anfallenden Nährstoffe auf den vorhandenen 80 ha Acker verwertet werden können. Die Nährstoffsituation ist ausgeglichen.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Wie sieht es nun mit der Gewerblichkeitsgrenze aus? Nach dem Bewertungs- und Einkommensteuerrecht gehören Tierbestände in vollem Umfang zur Landwirtschaft, wenn im Wirtschaftsjahr&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;für die ersten 20 ha   nicht mehr als  10 VE/ha&lt;br /&gt;
 für die nächsten 10 ha  nicht mehr als    7 VE/ha&lt;br /&gt;
 für die nächsten 20 ha  nicht mehr als    6 VE/ha&lt;br /&gt;
 für die nächsten 50 ha  nicht mehr als    3 VE/ha&lt;br /&gt;
 und für die weitere Fläche nicht mehr als 1,5 VE/ha&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;erzeugt oder gehalten werden. Bei 1400 vorhandenen Mastplätzen und 2,8 Umtrieben werden, wenn die Ferkel mit ca. 29 kg eingestallt werden, 470 Vieheinheiten erzeugt. Die vorhandene Fläche reicht für 480 Vieheinheiten. Mit einem neuen 1000er Schweinemaststall würden 336 Vieheinheiten zusätzlich erzeugt, und es wären, wenn dieser Betrieb steuerrechtlich neu eingerichtet würde, aufgrund der Vieheinheitenstaffelung 41 ha LF für eine landwirtschaftliche Erzeugung erforderlich. Bei einem 2000er Stall wären es 672 zusätzliche VE bzw. 188 ha und bei einem 3000er Stall 1008 VE bzw. 412 ha. Da insbesondere beim 2000er und 3000er Stall eine Flächenaufstockung sehr unwahrscheinlich ist und in veredlungsintensiven Regionen mit Pachtpreisen für Ackerland weit über 700 € je ha zu teuer ist, kommen in der Praxis häufig andere Varianten zum Tragen:&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/th_dscf5780.jpg&quot; alt=&quot;Schweinemaststall&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Wed, 26 May 2010 08:28:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_113788.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>&quot;Veredlung nicht ausbremsen&quot; - Gastkommentar von Dr. Karl-Heinz Tölle, Chefredakteur des Landwirtschaftlichen Wochenblattes Westfalen Lippe</title>
           <link>http://www.schweine.net/veredlung_nicht_ausbremsen__gastkommentar_von_dr..html</link>
           <description>&lt;p&gt;Trotz starker Konkurrenz kann sich die Schweineproduktion in Deutschland behaupten. &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Mittlerweile werden jährlich 56 Mio. Schweine in Deutschland geschlachtet. Der Selbstversorgungsgrad liegt um 110 %. Trotz Halbierung der Zahl der Schweinehalter in den vergangenen 10 Jahren, wurde die Anzahl der gehaltenen Schweine um 3,3%gesteigert. Und das, obwohl den deutschen Schweinehaltern schon viele Jahre attestiert wird, dass sie zu teuer produzieren und deshalb mit den Kollegen aus anderen Ländern nicht mithalten können. Die Realität beweist, so schlecht läuft es in den deutschen Ställen wohl doch nicht.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;In der Veredlungsbranche wird der Produktionszuwachs als Erfolgsgeschichte gefeiert –und auf das Erreichte kann man auch zu Recht stolz sein. Noch größer ist der Erfolg einzuschätzen, wenn man bedenkt, dass die Nachbarländer ihre Produktion reduzieren mussten. Voraussetzung für diese Entwicklung sind gute Rahmenbedingungen hinsichtlich der Infrastruktur (Beratung, Betriebsmittel und Absatzmöglichkeiten). Ebenso entscheidend sind rechtliche Rahmenbedingungen im Vergleich zu den anderen EU-Staaten. Die 1 : 1-Umsetzung von EU-Regelungen ist maßgeblich für die Konkurrenzfähigkeit.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Hoffen wir, dass zusätzliche Auflagen ausbleiben, denn sie sind kontraproduktiv. Allerdings darf bei der Diskussion nicht verschwiegen werden, dass die Schweinehalterextreme Preistäler durchschreiten mussten –viele Betriebe waren gezwungen auszusteigen, weil sich finanziell nichts mehr drehte. Andere haben investiert, große Ställe gebaut und sind Risiken eingegangen. Letztendlich hat sich die Branche jedoch immer wieder am eigenen Schopf aus der Misere gezogen, auch ohne Subventionierung.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Mittlerweile fordern einige Gruppierungen die Abkehr von der intensiven Landwirtschaft und „Massentierhaltung“. Aber was ist die Alternative? Kann man die strukturellen Entwicklungen aufhalten? Ist eine grundsätzliche flächendeckende Reform der Veredlung hin zu einer ökologischen Tierhaltung sinnvoll? Wohl kaum, aber auch technisch wäre sie nicht realisierbar. Nicht einmal die bestehenden Biobetriebe wären froh darüber, wenn größere Mengen an Bioprodukten den Markt überschwemmten, ohne dass der Markt dafür da wäre. Die Veredlung in diese Richtung zu drängen, würde bedeuten, am Markt vorbei zu produzieren. Ein erbitterter Preiskampf in der Biobranche wäre die Folge. Anders sähe es aus, wenn der Markt diese Produkte verstärkt forderte. Dann aber wären keine gesetzlichen Regeln notwendig, denn wenn der Verbraucher eine Produktionsausrichtung will – und dieses auch an der Ladentheke honoriert – werden sich die Betriebe darauf einstellen. Höhere Auflagen zum gleichen Preis sind nicht akzeptabel. Lassen wir Verbraucher und Landwirt entscheiden, wo die Reise hingeht, eine Bevormundung darf nicht hingenommen werden. Auch wenn vielleicht zusätzliche rechtliche Auflagen im Bereich des Tier- und des Umweltschutzes mit dem Ziel gefordert werden, bestimmte Strukturen zu erhalten, erreichen sie oft das Gegenteil. &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Zusätzliche Vorschriften treffen besonders die kleineren Betriebe, die vor kaum lösbare finanzielle Aufgaben gestellt werden und oftmals deshalb aus der Produktion aussteigen. Die bestehenden gesetzlichen Vorgaben zur Tierhaltung reichen völlig aus. Wer sich einmal die Historie der Tierhaltung ansieht, wird feststellen, dass die Einheiten zwar größer geworden sind, die Haltungsbedingungen und die Umweltmaßnahmen aber stetig verbessert wurden. Kritiker sprechen von Massentierhaltung – doch was ist denn das? Ein Betrieb mit 3000, 2000, 1000 oder gar nur 100 Mastplätzen? Der Begriff allein ist völliger Unsinn. Nicht zu bestreiten ist, dass die Veredlungshochburgen immer voller werden. Dabei geht es nicht nur um das Schwein, sondern auch um andere Tierhaltungen, aber auch um Biogas. Da scheint es normal, dass unterschiedliche Ansichten zwischen den Berufskollegen und auch zur übrigen Landbevölkerung auftreten, wenn es um neue Stallbauten geht. Wenn die Konzentration in einzelnen Orten über das Ziel hinausschießt, muss regulierend eingegriffen werden, es darf aber nicht die gesamte Veredlung dafür herhalten. In der Regel lassen sich Differenzen jedoch vernünftig ausräumen. Schwierig wird es, wenn Ideologie ins Spiel kommt. Dabei ist zu beachten, dass sich nicht nur betroffene Personen in Bürgerinitiativen engagieren – was erklärbar wäre, sondern immer mehr auch Personen und Organisationen, welche Stallanlagen grundsätzlich verhindern wollen. Besonders deutlich wird es daran, dass gerade in Gebieten in denen noch Platz für Tierhaltung wäre, der Widerstand am größten ist. Vorstellungen, den Schweinemarkt zu retten, indem der Selbstversorgungsgrad wieder auf unter 100 % heruntergefahren wird, sind nicht realistisch. Wir befinden uns in einem globalen Markt, in dem auch bei nicht vollständiger Selbstversorgung exportiert und gleichzeitig importiert werden muss. Wer will einem Autobauer wie VW sagen, er solle seine Produktion reduzieren, nur weil seine Autos nicht alle in Deutschland gefahren werden können? &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Was festzuhalten bleibt: &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Veredlung in Deutschland ist erfolgreich. &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Zusatzauflagen bremsen die Entwicklung.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Nur „Bioproduktion“ funktioniert nicht.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Der Markt und die Bauern entscheiden.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Fehlentwicklungen sind zu regulieren.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Nachbarn sollten „mitgenommen“ werden.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Bauern brauchen eine zuverlässige Politik.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Kommentar erschien im Landwirtschaftlichen Wochenblatt Westfalen-Lippe (16/2010).&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/personen/th_dr.karlheinz_toelle.jpg&quot; alt=&quot;Dr. Karl-Heinz Tölle&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Tue, 11 May 2010 10:06:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_113694.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>Top 25 der deutschen Mischfutterhersteller</title>
           <link>http://www.schweine.net/top_25_der_deutschen_mischfutterhersteller_1.html</link>
           <description>Marktanteil Top Ten von 55% - Mittelständische „Schweinespezialisten“ entwickeln sich positiv – Nordwestdeutschland wächst, Mitteldeutschland stagniert, Süden mit Verlusten - Top Ten-Unternehmen in Nordwestdeutschland &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Mit Abstand wichtigster Absatzmarkt für die deutschen Mischfutterhersteller ist und bleibt die Schweinehaltung. Zu diesem Ergebnis kommt die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V., Damme, in einer aktuellen Auswertung.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Erstmalig untersuchte die ISN die Strukturen der deutschen Schweinefutterproduktion im Jahr 2006. Seitdem nahm die Erzeugung von Schweinemischfutter bundesweit um 9,6% auf 8,92 Millionen Tonnen zu. Die Anzahl der produzierenden Betriebe sank nach Angaben des BMELV zeitgleich um 8,6% auf 330 Unternehmen. &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Es liegen zwei Jahre mit hohen Rohwarenpreisen hinter den Veredelungsbetrieben. Viele Landwirte nutzten die Hochpreisphase und verkauften ihr Getreide anstatt es zu selbst zu mischen. Dazu wurden in Nordwestdeutschland die Mastkapazitäten kräftig ausgebaut. Der Strukturwandel bei den Schweinehaltungsbetrieben wirkt zusätzlich in Richtung Mischfuttereinsatz: In größeren Betrieben bindet die eigene Futterherstellung häufig zu viel Kapital und Arbeit, so dass sich ein kompletter Futterzukauf besser in die betriebliche Organisation einfügt.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Wie konnten die Mischfutterunternehmen diese Trends für sich nutzen?&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Die Top Ten der Futtermittelbranche steigerte in den letzten drei Jahren ihre Gesamttonnage um 12,5% auf 11,5 Millionen Tonnen Mischfutter. So vereinen die zehn größten Mischfutterhersteller einen Marktanteil von 55% auf sich. Betrachtet man die Top 25 erreichen sie bereits 70% Marktanteil. Verglichen mit anderen Branchen des Agribusiness (Agrochemie, Schlachtbranche) ist der Konzentrationsgrad relativ niedrig, so dass in der Mischfutterbranche noch ein intensiver Wettbewerb stattfindet. Dieser Wettbewerb in der Branche ist einer der Standortfaktoren, die die Schweinehaltung im Nordwesten begünstigen.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Die Analyse der Futtermittelbranche, die auf Unternehmensangaben basiert, zeigt, dass die Top Five im Jahr 2009 mehr als eine Million Tonnen Mischfutter (für alle Tierarten) produzierten. Dazu gehören die Deutsche Tiernahrung Cremer in Düsseldorf (2,3 Mio. t), die Agravis Raiffeisen AG in Münster (2,17 Mio. t), die Bröring Unternehmensgruppe in Dinklage (1,3 Mio. t), die Mega Rechterfeld (1,1 Mio. t) sowie die For Farmers Gruppe aus Lochem/NL (1,04 Mio. t).&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Im Folgenden werden die Entwicklungen im Bereich Mischfutter für Schweine ausführlich analysiert.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Die Produktion von Schweinefutter stieg seit 2006 deutschlandweit um 784.000 Tonnen auf 8,9 Millionen Tonnen. Allein die zehn größten Schweinefutterhersteller konnten ihre Produktion um 440.000 Tonnen ausweiten.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Mit moderatem Wachstum im Bereich Schweinefutter konnten Agravis und Deutsche Cremer Tiernahrung ihre vorderen Positionen aus dem Jahr 2006 behaupten. Die Unternehmensgruppe Bröring kommt näher an den Erst- und Zweitplatzierten heran. Das Unternehmen aus Dinklage konnte seine Menge an erzeugtem Schweinemischfutter in den letzten drei Jahren um 25% auf 650.000 Tonnen steigern. &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Die dänische Dansk Landbrugs Grovvarelskab (DLG) hat beim Viertplatzierten, der Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord AG (HaGe) in Kiel, ihre Anteile von 70% auf 100% erhöht. Mit 15.000 Tonnen mehr abgesetztem Schweinefutter konnte auch die HaGe Kiel leicht wachsen. Die Hauptgenossenschaft ist weiter auf Expansionskurs und macht durch Übernahmen auf sich aufmerksam (Roth Landhandel). &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Die von der niederländischen Gruppe For Farmers übernommenen Bela-Mühlen, die auf Platz 5 rangieren, konnten ihre Schweinefutterproduktion um 4% steigern. Bela produziert in Langförden bei Vechta, in Hamburg und Rees am Niederrhein. Das niederländische Unternehmen ist außerdem vom Stammsitz Lochem aus am deutschen Markt aktiv.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Überdurchschnittlich stark gewachsen sind die GS Agri in Schneiderkrug und die Fleming &amp; Wendeln Gruppe in Garrel auf den Plätzen 6 und 7. Die Genossenschaft (inkl. LBG Garrel und Landwehr) aus dem Oldenburger Münsterland konnte den Absatz von Schweinefutter um fast 46% auf 350.000 Tonnen ausweiten. Ähnliches gilt für die Fleming &amp; Wendeln Gruppe (inkl. Leikra), die um 42% auf 315.000 Tonnen Schweinefutter zulegen konnten.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Auf den Plätzen 11-21 lassen sich einige Unternehmen als Schweinefutterspezialisten ausmachen. Zu nennen sind hier die RWG Grafschaft Hoya (68% Anteil Schweinefutter), die Strahmann GmbH &amp; Co. KG (82%), die RWG Ankum (83%), Kohnen (inkl. Eirero) in Sögel (85%) und Diekgerdes Landhandel (90%). Diese fünf Unternehmen konnten in den letzten drei Jahren ihren Schweinefutterabsatz um 152.000 Tonnen steigern.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Es bleibt festzuhalten, dass jene Unternehmen, die in den nordwestdeutschen Veredlungsregionen geschäftsansässig sind, ihren Absatz von Schweinefutter gut ausbauen konnten. Die Investitionsfreudigkeit der nordwestdeutschen Schweinehalter in neue Mastställe förderte die starke Entwicklung der dort niedergelassenen Mischfutterindustrie. Vergleicht man die Zuwachsraten mit denen der nord- und ostdeutschen Mischfutterproduzenten, so ist in diesen Regionen nur ein moderates Wachstum möglich gewesen, bzw. die Entwicklung von Stagnation geprägt. Die süddeutschen Futterhersteller mussten in den vergangenen Jahren sogar tendenziell mengenmäßige Verluste hinnehmen. So verlor die RKW Süd ihren Platz in den Top Ten.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Der Deutsche Verband Tiernahrung (DVT) rechnet für 2010 mit einer Konsolidierung auf hohem Niveau bei der Herstellung von Schweinemischfutter. Die weitere Expansion der Mastanlagen und die Exportorientierung der Branche sollen die Entwicklung stützen.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/th_mischfutter_top_25.jpg&quot; alt=&quot;Mischfutter Top 25&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Mon, 26 Apr 2010 12:53:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_113587.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>Schweinehaltung in der EU: Sind unsere Nachbarn besser? Chancen im Vergleich</title>
           <link>http://www.schweine.net/schweinehaltung_in_der_eu_sind_unsere_nachbarn_bes.html</link>
           <description>Rudolf Wiedmann vom LSZ Boxberg gibt in seiner Präsentation einen Überblick über die Schweinehaltung in anderen Ländern Europas und stellt die Chancen baden-württembergischer Schweinehalter im europäischen Wettbewerb heraus. &lt;br /&gt;
 Die vollständige Präsentation finden Sie unter der unten beigefügten PDF-Datei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/bilder_ueberordner/news/th_lsz_boxberg.jpg&quot; alt=&quot;Lsz Boxberg&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Mon, 19 Apr 2010 08:23:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_113534.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>„Top Ten“ schlachten 3/4  aller deutschen Schweine</title>
           <link>http://www.schweine.net/top_ten_schlachten_34_aller_deutschen_schweine.html</link>
           <description>&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Konzentration schreitet voran: „Top 3“ steigern Marktanteil auf 52,4 % – Tönnies ist „Outperformer“ - VION und Westfleisch abgehängt – mittlere Schlachtunternehmen wachsen weitestgehend überdurchschnittlich &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bereits zum sechsten Mal ermittelt die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. in Damme die „Top Ten der deutschen Schlachtunternehmen“. Im Jahr 2009 wurde der schon in den letzten Jahren eingeschlagene Wachstumskurs der deutschen Schlachtunternehmen weiter fortgesetzt. Die so genannten „Top 10 der deutschen Schlachtunternehmen“ haben ihren Anteil von 70 % auf 73,2 % aller Schweineschlachtungen in Deutschland nochmals gesteigert. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Insgesamt wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (destatis) im Jahr 2009 56,2 Mio. Schweine geschlachtet, das entspricht einem Anstieg von 2,7 % gegenüber 2008.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei stetig wachsenden Schlachtzahlen in Deutschland schreitet die Konzentration der Schlachtindustrie weiter voran. Die drei größten Schlachtunternehmen Tönnies, VION und Westfleisch bilden bereits 52,4 % des gesamten Marktes ab. Nur noch ein Fünftel (20,8 %) der in Deutschland geschlachteten Schweine vereinen die Unternehmen auf den Plätzen 4 - 10.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erneuter Spitzenreiter ist Tönnies, Rheda-Wiedenbrück. Mit einem Wachstum von 10 % präsentiert sich Tönnies als „Outperformer“. Durch ein Plus von 1,2 Mio. Schweineschlachtungen und einem Marktanteil von 23,5 % im Jahr 2009 baut das Unternehmen seine marktbeherrschende Stellung weiter aus. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Plätze zwei und drei gehen wieder an die zweit- und drittplazierten des Vorjahres. „Vizemeister“ ist die VION, Düsseldorf mit einem Plus von 1,3 % und die „Bronzemedaille“ geht an die Westfleisch, Münster mit 1,0 % mehr Schweineschlachtungen. Dies bedeutet jedoch bei beiden Unternehmen ein unterdurchschnittliches Wachstum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Wettbewerb der drei großen Schlachtunternehmen kam es im vergangenen Jahr zu einer weiteren deutlichen Verschiebung der Marktanteile zugunsten von Tönnies.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;D&amp;S aus Essen/Oldenburg baut seinen vierten Platz im Jahr 2009 mit einem Plus von 150.000 Schweinen bzw. 4,5 % weiter aus. Damit wächst dieses Unternehmen erneut überdurchschnittlich und bewegt sich mit 6,1 % Marktanteil deutlich vor dem fünftplazierten Vogler, Luckau/Steine.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch konnte auch Vogler seine Marktposition spürbar stärken und die Zahl der Schweineschlachtungen um 15,6 % im Vergleich zum Vorjahr steigern. Im Jahr 2009 schlachtete der Firmenverbund Vogler 1,7 Mio. Schweine und hat somit einen Marktanteil von 3,0 %. Durch die Übernahme des ehemaligen Vosding Schlachthofs in Bremen im November 2009, der zwischenzeitlich zum Düringer Fleischkontor gehörte, wird nach Unternehmensangaben ein Anstieg auf 2,5 Mio. geschlachtete Schweine im laufenden Jahr angestrebt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine positive Entwicklung zeigt auch das Unternehmen Böseler Goldschmaus, Garrel. Der Schlachtbetrieb konnte die Zahl der Schlachtungen um 10,3 % steigern und steigt damit von Platz 7 auf 6 der „Top Ten“. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein außerordentliches Wachstum von 57,6 % bzw. 490.000 Tieren verzeichnete das Düringer Fleischkontor. Dieses ungewöhnlich starke Wachstum ist auf die Übernahme des Vosding - Standortes in Bremen im Januar zurückzuführen. Jedoch ist dies ein „Einmaleffekt“, da der Schlachthof Bremen im November 2009 mittlerweile an Vogler weiter verkauft wurde. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tummel in Schöppingen wuchs im Jahr 2009 um 0,8 %, verlor jedoch zwei Plätze in den „Top Ten“ und liegt nun auf Platz 8. Dabei muss berücksichtigt werden, dass das Unternehmen in den vergangenen Jahren bis einschließlich 2008 überdurchschnittlich um ca. 30 % gewachsen war. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Erfolgsgeschichte des BMR Schlachthofes in Garrel wird auch im Jahr 2009 mit einer Ausweitung der Schweineschlachtungen um 200.000 Stück bzw. 18,9 % weiter fortgeschrieben. Der BMR Schlachthof ist absolut sogar stärker gewachsen als die Unternehmen VION und Westfleisch mit 190.000 Tieren Zuwachs zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gausepohl in Dissen konnte die Zahl der Schweineschlachtungen im vergangenen Jahr um 50.000 Stück bzw. 4,2 % ausbauen. Damit liegt das Unternehmen mit einem Marktanteil von 2,2 % auf Platz 10 der aktuellen Auswertung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Müller Gruppe aus dem süddeutschen Birkenfeld fiel in der aktuellen Auswertung aus den „Top Ten“ raus. Dies wird sich im Jahr 2010 wieder ändern, weil dann der „Einmaleffekt des Bremer Schlachthofs“ beim Unternehmen Düringer nicht mehr zum Tragen kommt. Die Müller Gruppe ist auch im Jahr 2009 weiter überdurchschnittlich gewachsen und erreichte ein Plus von 12,5 % bei den Schweineschlachtungen (Platz 11).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kontakt: Kerstin Burbank&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Deutschlands e.V. (ISN)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kirchplatz 2 &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 - 15&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fax 0 54 91 / 96 65 - 19&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;E-Mail: burbank@schweine.net&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/bilder_ueberordner/bdw/th_isnlogo1.jpg&quot; alt=&quot;Isnlogo&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Wed, 17 Mar 2010 09:50:00 +0100</pubDate>
           <guid>http://www.schweine.net/page_nr_113345.html</guid>
       </item>
       <item>
           <title>Deutscher Lebendexport Schweine: Neue Märkte im Osten erschlossen</title>
           <link>http://www.schweine.net/deutscher_lebendexport_schweine_neue_maerkte_im_os.html</link>
           <description>&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;¾ aller deutschen Ferkel nach Südosteuropa exportiert - 60% der Schlachtschweine nach Osteuropa – Kroatien und Rumänien lösen Österreich als wichtigsten Ferkelmarkt ab – Russlandexport boomte&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Der Export von lebenden Schweinen hat sich in den letzten drei Jahren sehr dynamisch entwickelt, teilt die ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. (ISN) mit. Im vergangenen Jahr konnten die deutschen Lebendexporte von Schweinen um 35% ausgebaut werden konnten. Mittlerweile wird jedes 15. Schwein aus Deutschland lebend exportiert.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;u&gt;Exporte von lebenden Schlachtschweinen&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Die Lebendexporte nach Osteuropa und Russland haben sich in den letzten zwei Jahren nahezu verdoppelt. Lebendexporte in die „alte EU“ sind dagegen rückläufig. Die EU-Osterweiterung hat den deutschen Viehhändlern die Möglichkeit geschaffen sich neue Märkte zu erschließen. Genutzt haben sie die neuen Absatzmöglichkeiten vor allem nach Polen (500.000 Schweine, +223%), Russland (210.000 Schweine, +109%), Ungarn und Tschechien (110.000 Schweine, +661% bzw. +78%). Österreich bleibt mit 460.000 Tieren (-20%) ein wichtiger Absatzmarkt für deutsche Schlachtschweine, wird aber zunehmend von den osteuropäischen Märkten abgelöst.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;u&gt;Exporte von lebenden Ferkeln&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Im letzten Jahr konnte mit 34% eine deutliche Steigerung der Ferkelausfuhren verzeichnet werden. Die wichtigsten Exportländer sind Rumänien (335.000 Ferkel, +111%), Kroatien (300.000 Ferkel +36%) und Ungarn (170.000 Ferkel, +257%). Die Exporte nach Österreich und Italien spielten in den vergangenen Jahren eine wichtige Rolle, sind aber in Relation zum starken Wachstum der osteuropäischen Länder rückläufig. Relativ gesehen, haben die Exporte in die Ukraine den größten Wachstumssprung hingelegt (+900%), so die ISN.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Dass bereits 77% der deutschen Ferkelexporte nach Südosteuropa ausgeführt werden, lässt sich wahrscheinlich damit erklären, dass die ursprünglichen Märkte für süddeutsche Ferkel in Nordwestdeutschland zunehmend von den Niederländern und Dänen besetzt werden, vermutet die ISN. Die Viehhändler haben sich demnach neuen südlicheren Absatzmärkten zugewandt.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;u&gt;Exporte von Zuchtvieh&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Der Export von Zuchtschweinen spielt im Vergleich zur Lebendausfuhr von Ferkeln und Schlachtschweinen eine untergeordnete Rolle. Die 35.000 exportierten Tiere entsprechen einem Prozent des Gesamtlebendexportes.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;&lt;u&gt;Lebendexporte und politische Rahmenbedingungen&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Die Hoffnung, dass die Lebendexporte den deutschen Schlachtschweinemarkt längerfristig stützen, ist aus den neuesten politischen Anstrengungen nicht abzuleiten.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Exporte von Lebendvieh erhalten seit kurzem eine erhöhte politische Aufmerksamkeit in Deutschland. Der Bundesrat empfiehlt:&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;·         Verringerte Ladedichten (Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der Transporte)&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;·         Begrenzung von Transporten auf 8 Stunden&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;·         Längere Transporte lebender Schlachttiere in Drittländer sollten grundsätzlich ausgeschlossen werden&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;·         Keine bilateralen Veterinärbescheinigungen für lebende Schlachttiere mit Drittländer vorzusehen.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;In Russland wurden die Zollsätze für Lebendimporte erheblich angepasst, d.h. verachtfacht auf 40%. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf den Export von lebenden Schweinen aus vielen europäischen Ländern.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Der Markt kann nur so lange seinen Weg gehen, bis die Politik einen Riegel vorschiebt. Lebendexporte haben sich in den vergangenen zwei Jahren zu einem Nischenmarkt bzw. Ventil mit guten Erlösen entwickelt. &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Die Aussichten für den Lebendexport von Schlachtschweinen sind ungewiss, aber nicht hoffnungslos. Der starke Bestandsabbau in Osteuropa eröffnet weitere Chancen. Auch die ursprünglichen Märkte Österreich und Italien könnten wieder stärker in den Fokus gerückt werden.&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;                                                                                                                  &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Kontakt: Jana Püttker&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Deutschlands e.V. (ISN)&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Kirchplatz 2 &lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;49401 Damme&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Tel. 0 54 91 / 96 65 - 17&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;Fax :0 54 91 / 96 65 - 19&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt;E-Mail: puettker@schweine.net&lt;/p&gt;
 &lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.schweine.net/images/bilder_ueberordner/news/th_logo_isn.jpg&quot; alt=&quot;Logo Isn&quot; /&gt;</description>
           <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:22:00 +0100</pubDate>
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