Die chinesische Regierung fürchtet um die Schweinefleischversorgung am Binnenmarkt, berichtet Dow Jones. Wie der stellvertretende Agrarminister Wei Chao’an mitteilte, sind die Schweinefleischpreise in China derzeit so niedrig, dass eine stabile Schweineerzeugung möglicherweise gefährdet ist. In vielen Regionen seien die Preise so tief gefallen, dass sie die Produktionskosten nicht mehr decken, fügte Wei hinzu. Um die Preise zu stabilisieren, hat das Agrarministerium gemeinsam mit der Kommission für Entwicklung und Reform im vergangenen Jahr einen Plan entwickelt, wie es weiter hieß. Diesem Plan zufolge greift die Regierung in den Markt ein, sobald das Preisverhältnis von Getreide zu Schweinefleisch Werte zwischen 5,5 zu 1 und 6 zu 1 erreicht. Preisstärkende Maßnahmen könnten etwa in Aufkäufen von gefrorenem Schweinefleisch durch die Regierung bestehen.
Momentan nähert sich das Verhältnis der Getreide- zu den Schweinefleischpreisen der Marke von 5,5 zu 1. Daher gehen Branchenvertreter davon aus, dass die Regierung bald Schweinefleisch aufkaufen wird, so Dow Jones.










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