China wird weniger Schweinefleisch importieren, auch wenn Krankheiten wie die Maul-und-Klauenseuche (MKS) nach wie vor die Versorgung beschränken, berichtet Dow Jones mit. Das teilte die auf das Agribusiness spezialisierte Rabobank in einer am Mittwoch veröffentlichen Analyse für Investoren mit.
Nachdem China im Jahr 2011 die Einfuhr von Schweinefleisch um 80 bis 90 Prozent steigerte, gewinne nun die Inlandsproduktion an Fahrt. Das wiederum trage zur Preissenkung im Binnenmarkt und zu einem niedrigeren Importbedarf bei, resümiert die Bank.
Prozentuale Angaben zu den voraussichtlichen Rückgängen bei den Einfuhren von Schweinefleisch allein macht die Bank nicht. Die Importe von Fleisch und Innereien zusammen genommen sollen jedoch auf Jahressicht um 18 bis 35 Prozent zurückgehen.
2011 hat China laut Rabobank rund 360.000 bis 380.000 Tonnen Schweinefleisch importiert. Die USA allein lieferten davon 200.000 Tonnen und damit fünfmal so viel wie im Vorjahr. Das Analystenteam der Rabobank weist außerdem darauf hin, dass Ausbrüche von Tierseuchen das Bestandswachstum nach wie vor bedrohen. In den chinesischen Schweinebeständen ließen sich klare Anzeichen von MKS erkennen, schreiben die Experten. Dennoch hätten sich die Bestände in der Volksrepublik vergrößert. Sie zählten im November 2011 rund 475 Millionen Schweine. Das seien etwa 5 Prozent mehr als Ende 2010. Gegenüber 2009 ergibt sich nach Berechnungen der Rabobank ein Wachstum um 2 Prozent, so Dow Jones weiter.










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