Gewerbeaufsicht geht von Verkettung unglücklicher Umstände aus
Wie die Oldenburgische Volkszeitung berichtet, ist im BMR-Schlachthof in Garrel ein Arbeiter unter entsetzlichen Umständen verunglückt. Demnach wollte der Mann eine Gondelanlage reparieren. Als ein Schlachtschwein gegen den Schalter stieß, verriegelte sich der Käfig. Der Mann wurde bewusstlos und kam in der CO2-Betäubungsgrube zu Tode.
Bereits vor etwa 3 Wochen ereignete sich dieser tragische Unfall, den die Gewerbeaufsicht Oldenburg bestätigte.
Der Leiter der Behörde, Uwe Rottmann, sagte: Es war eine tragische Verkettung von unglücklichen Umständen.
Zu dem Unfall kam es in der Schweinebetäubungsanlage, wo die Schweine mit CO2 vor dem Schlachten betäubt werden.
Rottmann: Allerdings ohne sie vorher stromlos zu schalten.
Die Schweine die dort standen, seien scheinbar weggelaufen offenbar den falschen Weg, nämlich in den Bedienungsraum
. Dabei sei dann ein Tier gegen einen Schalter gestoßen und habe die Anlage gestartet.
Obwohl sie stockte, ist sie dann wieder angelaufen
. Rottmann erklärt weiter: Das wirklich tragische ereignete sich dann. Ein Kollege bemerkte, dass irgendetwas nicht stimmte. Er drückte den Notausknopf.
Das Problem: Der in dem Käfig eingeschlossene Mann kam deshalb nicht, wie normalerweise üblich, wieder automatisch, aus dem Betäubungsbereich heraus. Er hätte in dem Fall zwar gesundheitliche Schäden davon getragen, aber vermutlich überlebt
, meint Uwe Rottmann. Aber weil die Anlage in der Betäubungsphase auf Stopp stand, war er zu lange dem Gas ausgesetzt.
Rottmann: Die Anlage in dem Schlachthof ist nicht grundsätzlich fehlerhaft. Es passieren Dinge die man nicht vorhersehen kann. Jetzt muss überlegt werden, ob der Sitz des Schalters verändert werden muss.
Quelle: Oldenburgische Volkszeitung










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