26.02.2010 RSS Feed

BHZP spürt Aufwind

Das BHZP kann im letzten Quartal 2009 auf eine spürbar verbesserte Absatzlage

zurückblicken. Dies teilte der Geschäftsführer Dr. Conrad Welp anlässlich einer BHZP-Strategietagung in Westfalen mit.

 

So wurden gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres 109 Neukunden mit BHZP-Zuchttieren beliefert. Mit einem Plus von 11,5 % ist der stärkste Kundenzuwachs seit 3 Jahren zu verzeichnen. Erfreulich ist, dass 35 % der Neukunden aus Nordrhein-Westfalen kommen. In dieser Veredelungsregion hatte BHZP in den letzten Jahren erhebliche Marktverluste hinnehmen müssen. 25 % der Neuzugänge kommen aus Weser-Ems und 40 % verteilen sich auf Nordost- und Süddeutschland. Die durchschnittliche Betriebsgröße der Neukunden liegt bei rund 300 Sauen, so dass bei 40 % Remontierung - auf das Gesamtjahr hochgerechnet - ein Absatzplus von 13.000 bis 15.000 Jungsauen zu erwarten ist.

 

Der Anteil der vermarkteten db.Classic-Sauen liegt mittlerweile wieder bei 35 bis 40%, während der Anteil der db.Naïma-Tiere von zwischenzeitlich 75 bis 80 % auf derzeit 60 bis 65 %zurückgegangen ist. Die steigenden biologischen Leistungen der BHZP-Genetik, insbesondere der lebend geborenen und abgesetzten Ferkel, führen im Ergebnis zu einem deutlich steigenden Interesse der Ferkelerzeuger an BHZP-Jungsauen. Im Wettbewerb der Endprodukteber zur Erstellung marktkonformer Mastschweine hat der db.77-Eber seine herausragende Position festigen können.

 

Mehr als 1.000 db.77-Eber stehen auf Besamungsstationen und ebenso viele in Ferkelerzeugerbetrieben. Bei einem derzeitigen Sauenbestand von 2,2 Mio. in der Bundesrepublik und 80 % Besamungsanteil stammen etwa 20 % aller in Deutschland geborenen Ferkel vom db.77-Eber ab, der damit als Systemeber eines Zuchtprogrammes seine Führungsposition im Markt dokumentiert.

 

Die unternehmenseigenen Besamungsstationen konnten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, entgegen dem Trend in der Sauenhaltung, ein Plus von 8,1 Prozent im Kerngebiet Nord- und Ostdeutschlands erzielen. Hierbei ist das Absatzvolumen der Besamungsstation Wilsum, die seit Anfang des Jahres vom BHZP zusätzlich betrieben wird, noch nicht eingerechnet.



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