Wer macht was, wenn eine Tierseuche ausgebrochen ist?
Die klassische Schweinepest ist in mehreren Landkreisen des Regierungsbezirkes Stuttgart ausgebrochen. Auch der südliche Main-Tauber-Kreis ist betroffen: Dies war das fiktive Szenario einer Tierseuchenübung.
Das Regierungspräsidium Stuttgart sowie die Verwaltungs- und Führungsstäbe der Land- und Stadtkreise im Regierungsbezirk, insbesondere die Veterinärämter, probten zwei Tage lang gemeinsam den Ernstfall.
Regierungspräsident Johannes Schmalzl machte sich vor Ort selbst ein Bild und informierte sich im Logistikzentrum Creglingen über den Verlauf der Übung.
Nur wer übt, ist gut vorbereitet
, stellte er die Bedeutung der Übung heraus und dankte allen Teilnehmern. Insbesondere sei es nicht selbstverständlich, dass Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr unter der Woche an einer solchen Übung teilnehmen.
Übungsbeobachter und Schiedsrichter
Dr. Karl Schwab vom Landratsamt Tuttlingen lobte den Verlauf der Übung: Veterinäramt und Stäbe seien organisatorisch gut aufgestellt, auch im Verwaltungs- und Führungsstab seien die Mitwirkenden mit der Thematik einer Tierseuche vertraut, die Fachbegriffe seien bekannt. Daran ließen sich der gute Ausbildungsstand und das regelmäßige Üben erkennen.
Nach der amtlichen Feststellung der Schweinepest muss schnell gehandelt werden, um eine weitere Ausbreitung dieser Tierseuche zu vermeiden. Jeder betroffene Betrieb wird gesperrt, im Betrieb müssen sämtliche Schweine getötet werden, in einem Umkreis von 1000 Metern um den Betrieb kann dies in Abhängigkeit von dem Seuchengeschehen ebenfalls erforderlich sein.










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