Staatssekretärin Friedlinde Gurr Hirsch und Wirtschaftsstaatsekretär Richard Drautz empfangen ISN-Fachexkursion – LSZ Boxberg wegweisend für Schweinehaltung - Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) beschäftigt 350 Mitarbeiter – Weinbau zweites Standbein für Schweinehalter –
(ISN/db Damme) In der vergangenen Woche führte eine 3-tägige Fachexkursion Vorstand, Beirat und Geschäftsstelle der ISN - Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) nach Baden-Württemberg. Das Programm wurde vom Baden-Württembergischen ISN-Beiratsmitglied Fritz Gurr aus Untergruppenbach hervorragend organisiert.
Die Rundreise begann mit einer Besichtigung der Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg (LSZ). Die Versuchsanstalt, die sich als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft versteht, hat insgesamt 252 Zuchtsauen mit angegliederter Schweinemast und auch eine Biogasanlage auf dem Gelände. Dort wurde die ISN von Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU) als Vertreterin der Landesregierung Baden-Württemberg begrüßt. Sie gab einen Überblick über die Schweinehaltung in Baden-Württemberg und lobte in ihrem Grußwort auch die Arbeit der ISN.
Staatssekretärin Gurr-Hirsch sagte, dass es erklärtes Ziel der Landesregierung sei,
Die Staatssekretärin besichtigte anschließend gemeinsam mit der ISN die Landesanstalt. Interessiert zeigten sich alle Anwesenden an den verschiedenen Forschungen bezüglich der Haltungssysteme besonders im Sauenbereich. Und auch der Präsident des Schweinezuchtverbandes Baden-Württemberg (SZV) Hans-Benno Wichert konnte in der Diskussion zahlreiche Fragen der weit gereisten Schweinehalter beantworten.
Am Abend des ersten Tages folgte die Betriebsbesichtigung eines typischen baden-württembergischen Schweinemastbetriebes bei Organisator der Exkursion, Fritz Gurr, in Untergruppenbach. Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher von dem Schlachtraum sowie dem angeschlossenen Hofladen
Der zweite Tag begann mit einem Besuch der bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall w.V. (BESH). Die BESH ist ein Zusammenschluss von über 900 Schweinehaltern aus der Region Hohenlohe. Seit dem Jahr 1988 wird in den Betrieben der Erzeugergemeinschaft besonders das Schwäbisch-Hällische Landschwein gezüchtet und gemästet, sowie das Fleisch verarbeitet und direkt vermarktet. Empfangen wurde die ISN von dem Vorstandsvorsitzenden der BSEH Herrn Rudolf Bühler und Herrn Walter Mack, dem Vorstandsvorsitzenden des zur Erzeugergemeinschaft gehörenden
Nach der Besichtigung des Schlachthofes gab es noch eine ordentliche Brotzeit mit leckeren Wurstersorten der Erzeugergemeinschaft, währenddessen Rudolf Bühler die Besonderheiten der Erzeugergemeinschaft erläuterte. Es sind dort insgesamt ca. 350 Angestellte beschäftigt. Die Schweine werden ausschließlich mit GVO-freien Futtermitteln gefüttert. Während der Mast erhalten Sie nur betriebseigenes Getreide und als Eiweißergänzung Erbsen- oder Bohnenschrot. Das Futter darf nur aus der Region zugekauft werden. Herr Bühler erläuterte, dass die Erzeuger überdurchschnittliche Auszahlungspreise erzielen können. Das Fleisch des stressresistenten Schwäbisch-Hällischen Landschweines ist fest, etwas dunkler, mit einer gesunden Zellstruktur und sehr saftig. Das schmeckte auch den Gästen!
Nachdem am Freitagabend bereits eine Besichtigung des Weinbauversuchsgutes der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt in Weinsberg auf dem Programm stand, wurden die Schweinehalter am Samstag dann von Wirtschaftstaatssekretär Richard Drautz (FDP) und seiner Frau Monika auf ihrem Weingut empfangen. Sie begrüßten die ISN-Gruppe auf dem Heilbronner Wartberg mit einem fantastischen Ausblick über Heilbronn aufs herzlichste. Dass das Thema Tourismus Richard Drautz sehr am Herzen liegt, war vor dieser Kulisse nicht überraschend. Für den Staatssekretär gilt es, auf diesem Feld noch ein enormes Zukunftspotenzial zu erschließen.
Nach der Begrüßung folgte ein Spaziergang entlang des Weinlehrpfades vom Heilbronner Wartberg hinunter zum Weingut
Der Staatssekretär betonte, dass ein wichtiges Ziel seiner Arbeit die
Katja Ahnfeldt
ISN - Interessengemeinschaft der
Schweinehalter Deutschlands e.V.
Kirchplatz 2, 49401 Damme
Tel. 05491 / 9665-11
Fax 05491 / 9665-11
E-Mail ahnfeldt@schweine.net
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GURR-metbegeistert – Freiräume für den Mittelstand
(ISN/db Damme) In der vergangenen Woche führte eine 3-tägige Fachexkursion Vorstand, Beirat und Geschäftsstelle der ISN - Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) nach Baden-Württemberg. Das Programm wurde vom Baden-Württembergischen ISN-Beiratsmitglied Fritz Gurr aus Untergruppenbach hervorragend organisiert.
Die Rundreise begann mit einer Besichtigung der Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg (LSZ). Die Versuchsanstalt, die sich als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft versteht, hat insgesamt 252 Zuchtsauen mit angegliederter Schweinemast und auch eine Biogasanlage auf dem Gelände. Dort wurde die ISN von Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU) als Vertreterin der Landesregierung Baden-Württemberg begrüßt. Sie gab einen Überblick über die Schweinehaltung in Baden-Württemberg und lobte in ihrem Grußwort auch die Arbeit der ISN.
Das Projekt Boxberg hat ein Gesamtvolumen von ca. 25 Millionen Euro, stellte die Staatsekretärin fest. Damit sei Boxberg eine
hochmoderne Dienstleistungseinrichtung, ein Kompetenzzentrum für praxisorientierte Versuche in der Schweinezucht und Schweinehaltung.Die Landesanstalt sei somit wegweisend für die Schweinehaltung und so ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Standorts Baden-Württemberg. Insbesondere die nordwestdeutschen Schweinehalter wünschten sich eine derartig bauliche und fachliche Konzeption auch in ihrer Heimat.
Staatssekretärin Gurr-Hirsch sagte, dass es erklärtes Ziel der Landesregierung sei,
Boxberg für die Stärkung der Wettbewerbskraft unserer Landwirte sowie der gesamten Infrastruktur gewinnbringend einzusetzen. Die Schweinehaltung bilde für die landwirtschaftlichen Betriebe in Baden-Württemberg eine wichtige Einkommensquelle und biete nach wie vor ein erhebliches Wachstumspotential für die heimische Landwirtschaft. Auch aktuelle Themen wie die Diskussion um Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration wurden angesprochen. ISN-Geschäftsführer Detlef Breuer appellierte erneut an die Politik und auch die Wissenschaft, die Schweinehalter in die Suche nach Lösungen einzubinden.
Die Staatssekretärin besichtigte anschließend gemeinsam mit der ISN die Landesanstalt. Interessiert zeigten sich alle Anwesenden an den verschiedenen Forschungen bezüglich der Haltungssysteme besonders im Sauenbereich. Und auch der Präsident des Schweinezuchtverbandes Baden-Württemberg (SZV) Hans-Benno Wichert konnte in der Diskussion zahlreiche Fragen der weit gereisten Schweinehalter beantworten.
Am Abend des ersten Tages folgte die Betriebsbesichtigung eines typischen baden-württembergischen Schweinemastbetriebes bei Organisator der Exkursion, Fritz Gurr, in Untergruppenbach. Besonders beeindruckt zeigten sich die Besucher von dem Schlachtraum sowie dem angeschlossenen Hofladen
GURR-metin dem die hochwertigen Wurstprodukte selbst vermarktet werden.
Der zweite Tag begann mit einem Besuch der bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall w.V. (BESH). Die BESH ist ein Zusammenschluss von über 900 Schweinehaltern aus der Region Hohenlohe. Seit dem Jahr 1988 wird in den Betrieben der Erzeugergemeinschaft besonders das Schwäbisch-Hällische Landschwein gezüchtet und gemästet, sowie das Fleisch verarbeitet und direkt vermarktet. Empfangen wurde die ISN von dem Vorstandsvorsitzenden der BSEH Herrn Rudolf Bühler und Herrn Walter Mack, dem Vorstandsvorsitzenden des zur Erzeugergemeinschaft gehörenden
Erzeugerschlachthofes Schwäbisch Hall. Walter Mack führte die Schweinehalter zunächst durch den Schlachthof. Jede Woche werden hier ca. 4000 Schweine geschlachtet. Zurzeit wird der Erzeugerschlachthof für die Schlachtung und Verarbeitung von Fleischerzeugnissen aus der Region grundlegend modernisiert und saniert.
Nach der Besichtigung des Schlachthofes gab es noch eine ordentliche Brotzeit mit leckeren Wurstersorten der Erzeugergemeinschaft, währenddessen Rudolf Bühler die Besonderheiten der Erzeugergemeinschaft erläuterte. Es sind dort insgesamt ca. 350 Angestellte beschäftigt. Die Schweine werden ausschließlich mit GVO-freien Futtermitteln gefüttert. Während der Mast erhalten Sie nur betriebseigenes Getreide und als Eiweißergänzung Erbsen- oder Bohnenschrot. Das Futter darf nur aus der Region zugekauft werden. Herr Bühler erläuterte, dass die Erzeuger überdurchschnittliche Auszahlungspreise erzielen können. Das Fleisch des stressresistenten Schwäbisch-Hällischen Landschweines ist fest, etwas dunkler, mit einer gesunden Zellstruktur und sehr saftig. Das schmeckte auch den Gästen!
Nachdem am Freitagabend bereits eine Besichtigung des Weinbauversuchsgutes der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt in Weinsberg auf dem Programm stand, wurden die Schweinehalter am Samstag dann von Wirtschaftstaatssekretär Richard Drautz (FDP) und seiner Frau Monika auf ihrem Weingut empfangen. Sie begrüßten die ISN-Gruppe auf dem Heilbronner Wartberg mit einem fantastischen Ausblick über Heilbronn aufs herzlichste. Dass das Thema Tourismus Richard Drautz sehr am Herzen liegt, war vor dieser Kulisse nicht überraschend. Für den Staatssekretär gilt es, auf diesem Feld noch ein enormes Zukunftspotenzial zu erschließen.
Nach der Begrüßung folgte ein Spaziergang entlang des Weinlehrpfades vom Heilbronner Wartberg hinunter zum Weingut
Drautz-Ableder traditionsreichen Weingärtnerfamilie Drautz. Monika Drautz machte eine sehr interessante Führung über das Weingut und wusste auf jede Frage eine Antwort. Nach dem Spaziergang und der Betriebsbesichtigung hatten die Gäste ordentlich Hunger und so kam anschließend reichlich leckere Weißwurst von der Hofmetzgerei Gurr auf den Tisch. Bei einem köstlichen Schluck Wein vom Gut der Gastgeber, kam man dann in eine lebhafte Diskussion.
Der Staatssekretär betonte, dass ein wichtiges Ziel seiner Arbeit die
Schaffung von Freiräumen für den Mittelstandund insbesondere familiengeführten Betrieben sei, indem man sinnvolle wirtschaftliche Rahmenbedingungen gestalte. Und das umso mehr, da der Weinanbau in Baden-Württemberg für die Landwirtschaft eine vergleichbare wirtschaftliche Bedeutung hat, wie die Schweinehaltung in Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen. Der Weinbau ist hier neben der Schweinehaltung oftmals der zweite, wichtige Betriebszweig.
Katja Ahnfeldt
ISN - Interessengemeinschaft der
Schweinehalter Deutschlands e.V.
Kirchplatz 2, 49401 Damme
Tel. 05491 / 9665-11
Fax 05491 / 9665-11
E-Mail ahnfeldt@schweine.net
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