Gleichzeitiger Einsatz von Antibiotika und Entzündungshemmern sorgt für schnelleres Abklingen der Krankheitssymptome und eine beschleunigte Normalisierung der Futteraufnahme der Tiere
Leverkusen, Juli 2010 – Im Schweinebestand müssen Tiere mit Atemwegserkrankungen möglichst schnell behandelt werden, um die ökonomischen Einbußen in Grenzen zu halten, die sich aus der reduzierten Gewichtszunahme und dem verminderten Endgewicht ergeben. Als besonders effektiv in der Therapie hat sich die gleichzeitige Gabe von Antibiotika und entzündungshemmenden nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) erwiesen – rasche Fiebersenkung und Erregerabtötung führen dazu, dass die Tiere schneller zu einer normalen Futteraufnahme zurückkehren und somit die Verluste minimiert werden.
Die Bayer-Produkte zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten eignen sich besonders gut zur kombinierten Applikation. Die Antiinfektiva des Konzerns
werden rasch resorbiert, erreichen eine hohe Konzentration am Ort der Infektion und bewirken eine schnelle Elimination eines breiten Spektrums von Bakterien und Mykoplasmen. Das parallel dazu eingesetzte NSAID muss ebenfalls schnell vom Körper aufgenommen werden und zuverlässig seine systemische Wirkung entfalten. Da verschiedene NSAIDs wegen dann erhöhtem Nebenwirkungsrisiko nicht miteinander kombiniert werden dürfen, sollte der Wirkstoff idealerweise als orale Lösung sowie für besonders schwere Fälle zusätzlich als Injektionsware zur Verfügung stehen. Der Entzündungshemmer von Bayer erfüllt diese Anforderungen.
Klinische Erfahrungen mit dem Kombi-Einsatz In einer Feldstudie mit 78 Schweinen konnte die Überlegenheit der Kombinationstherapie gegenüber der alleinigen Gabe von Antiinfektiva gezeigt werden. Der Einsatz der Kombinationstherapie führte bereits nach einem Tag zu einer deutlichen klinischen Besserung, während sich der Behandlungserfolg bei den Tieren, die nur mit einem Antiinfektivum behandelt worden sind erst einen Tag später einstellte. Diese Ergebnisse konnten von Dr. Dellbeck (Schweinegesundheitsdienst Niedersachsen) in einem Feldversuch mit 564 Schweinen bestätigt werden. Bei Trinkwassermedikation unbedingt Hygiene beachten.
Ein besonderes Risiko stellen Verunreinigungen dar, die durch die Tiere selbst in das Tränkesystem gebracht werden. Die Keime wachsen entgegen dem Wasserstrom in die Leitung und bilden einen Biofilm. Werden Teile dieses Biofilms in die Tränke geschwemmt, können die Tiere einer deutlich erhöhten Keimzahl ausgesetzt sein. Im schlimmsten Fall können solche Biofilmbakterien sogar den Behandlungserfolg eingesetzter Antibiotika gefährden. Wirksame Desinfektionsprogramme - etwa durch Zufuhr von Säuren, Peroxiden, Chlorverbindungen oder durch den Einsatz von Elektrolysegeräten - können dieses Risiko minimieren.
Grundsätzlich sollten Arzneimittel nur nach genauer Prüfung der Leitung über das Trinkwasser verabreicht werden. Die verwendeten Produkte müssen in den erforderlichen Konzentrationsbereichen eine uneingeschränkte Wasserlöslichkeit besitzen. Weitere Informationen über den Bereich Tiergesundheit bei Bayer Vital gibt es unter www.tiergesundheit.bayervital.de.
Über Bayer Vital Bayer Vital ist die deutsche Vertriebsgesellschaft der Bayer HealthCare AG. Sie konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will das Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern. Mehr über Bayer Vital steht im Internet: www.bayervital.de.










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