Antrittsbesuch des neuen ISN-Vorsitzenden beim Vieh- und Fleischhandelsverband Weser-Ems und Hannover
Keine 100 Tage Schonfrist
gönnt sich der neu gewählte ISN-Vorsitzende, Heinrich Dierkes. So traf er sich gemeinsam mit weiteren ISN-Vertretern am gestrigen Mittwoch zu einem ersten und Gedankenaustausch mit dem Vorsitzenden des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Hannover, Hermann Kruse, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Vieh- und Fleischhandelsverbandes Weser-Ems, Norbert Stärk und der Geschäftsführer der Verbände Dirk Meinardus in Rüschendorf, Niedersachsen. Treffpunkt war die Zentrale des Großviehhandels Gebr. Stärk GmbH, die gemeinsam von Norbert Stärk, Ansgar Stärk und Bernard Stärk geführt wird.
Das Traditionsunternehmen besteht seit 50 Jahren und handelt jährlich etwa 350.000 Schlachtschweine sowie 200.000 Ferkel mit einem Umsatz von 58 Millionen Euro, erläuterte zu Beginn des Treffens Norbert Stärk.
Man sprach über die Themen die den Schweinehaltern momentan auf der Seele brennen, wie etwa der soeben verabschiedete Tierschutz-TÜV, die Diskussion um GVO-Eiweißfuttermittel, oder das BVG-Urteil zum Absatzfondsgesetz. Heinrich Dierkes äußerte seine Sorge um die fehlende Absatzförderung: Es steht zu befürchten, dass eine fehlende Alternative zu Lasten der Exportmärkte in Osteuropa und Fernost gehen könnte.
Hermann Kruse, informierte über die Neuerungen in Sachen Tiertransportverordnung. So sei es künftig verpflichtend, dass Berufskraftfahrer 35 Stunden Fortbildung bis zum Jahr 2014 nachzuweisen haben. Für Transporte über 8 Stunden müssen Transportfahrzeuge mit Sonderausstattung eingesetzt werden. Dadurch entstünden neue Kosten die auch an die Landwirte weiter gegeben werden müssen, warnte Kruse. Er erwarte auch weiterhin einen fairen Umgang zwischen ISN und den Freien
Viehvermarktern.
Die Beteiligten waren sich darüber einig, dass in allen Stufen der Schweinehaltung ein freier Wettbewerb herrschen müsse. Hierbei sei aber darauf zu achten, dass 1 Euro 100 Cent
und 1 Kilogramm 1000 Gramm
hat.
Beim gemeinsamen Abendessen klang das Gespräch, an dem auch ISN-Geschäftsführer Detlef Breuer, Marktreferentin Anna-Kathrin Hertrampf, Andreas Stärk von der ISW GmbH und ISW-Viehhandelskaufmann Gerd Westermann teilnahmen, aus. Heinrich Dierkes und die Gastgeber vereinbarten sich in Zukunft häufiger miteinander auszutauschen um anstehende Neuerungen entsprechend diskutieren zu können.










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