Abferkelsysteme: Minister Ehlen und ISN besuchen TiHo Ruhte
Um sich über den aktuellen Forschungs- und Wissenstand alternativer Abferkelsysteme zu informieren, trafen sich am vergangenen Mittwoch (04.11.09) Niedersachsen Landwirtschaftsminister Hans- Heinrich Ehlen mit den Spitzen der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) und Vertretern der ISN im kleinen Kreis auf dem Lehr- und Forschungsgutes der TiHo in Ruthe bei Sarstedt. Beim offenen Gedankenaustausch wurden die Ideen von Forschung und Praxis zusammengebracht, um eine gemeinsame Zielrichtung für die Zukunft abzustimmen. Neben dem niedersächsischen Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen und dem persönlichen Referenten des Ministers, Oliver Schulze, nahmen auch Dr. Jörg Baumgarte, aus dem Tierschutz-Referat, der Leiter des Lehr- und Forschungsgutes der TiHo Hannover in Ruthe Dr. Christian Sürie, der Direktor des Institutes für Tierhygiene, Tierschutz und Nutztierethologie der TiHo Hannover, Prof. Dr. Jörg Hartung, der Direktor der Klinik für kleine Klauentiere, forensische Medizin und ambulatorische Klinik, Prof. Dr. Karl-Heinz Waldmann, sowie der Direktor des Institutes für Tierernährung Prof. Dr. J. Kamphues. Von der ISN-Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. waren Vorsitzender Heinrich Dierkes und Geschäftsführer Detlef Breuer gekommen um sich zu informieren.
Verschiedene Institute und Kliniken der TiHo nutzen das Gut für ihre Forschungsprojekte. Die Arbeiten sind vor allem der Gesundheit der Tiere in Abhängigkeit unterschiedlicher Einflussgrößen gewidmet. Im Fokus stehen hier die Genetik der Tiere, die Haltungsbedingungen, die Fütterung und Hygienemaßnahmen. Forciert wurden gerade in den letzten Jahren Forschungsprojekte, in denen es um Fragen des angewandten Tierschutzes, um Umwelteffekte (Emissionen) und um Einflüsse auf die Qualität der von Nutztieren gewonnenen Lebensmittel (Milch, Fleisch, Eier) geht. Ziel ist die Entwicklung wissenschaftlicher Grundlagen für eine Nutztierhaltung, die der Nachhaltigkeit verpflichtet ist. Sie soll den Forderungen des Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutzes stärker gerecht werden, ohne die Fragen der Wirtschaftlichkeit außer Acht zu lassen. Minister Ehlen betonte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit von EU-weiten Lösungen.












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