Verbraucherpreise für Schweinefleisch bisher unverändert
(ISN db 26.07.2004) Die Verbraucher werden für Schweinefleisch wohl bald wieder tiefer in die Tasche greifen müssen. Ungefähr 1 Mio. Schlachtschweine weniger als im Vorjahr sind zurzeit bundesweit zum Schlachten verfügbar. Das hat die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Nord-Westdeutschland e.V. (ISN) mit Sitz in Damme anhand der jetzt von den Statistischen Landesämtern veröffentlichten Viehzählungsergebnisse vom Mai dieses Jahres berechnet.
Allein in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wo gut die Hälfte aller deutschen Schweine gehalten werden, sind die Bestände um über sieben Prozent zurückgegangen. Das bedeutet, so die ISN, dass allein in diesen beiden Bundesländern momentan 460.000 Schlachtschweine am Markt fehlen. In einigen anderen Bundesländern ist das Abstocken der Schweinebestände noch deutlicher spürbar. So werden in Baden-Württemberg neun Prozent weniger schlachtreife Mastschweine gehalten, in Sachsen-Anhalt 10 Prozent weniger und in Hessen sogar 12 Prozent weniger, so dass sich daraus insgesamt rund 1 Mio. weniger Schlachtschweine ergeben.
Auf die Verbraucherpreise hat sich das knappe deutsche Schlacht-schweineangebot bisher nicht ausgewirkt. Schweinefleisch ist noch zu unveränderten Preisen zu kaufen. Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH (ZMP) mitteilt, wurden die Preiserhöhungen am Schlachtschweinemarkt um bis zu 40 Prozent kaum an die Konsumenten weitergegeben. Die Verbraucherpreise für Schweinefleisch blieben bisher im Vergleich zu 2003 stabil.
(ISN db 26.07.2004) Die Verbraucher werden für Schweinefleisch wohl bald wieder tiefer in die Tasche greifen müssen. Ungefähr 1 Mio. Schlachtschweine weniger als im Vorjahr sind zurzeit bundesweit zum Schlachten verfügbar. Das hat die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Nord-Westdeutschland e.V. (ISN) mit Sitz in Damme anhand der jetzt von den Statistischen Landesämtern veröffentlichten Viehzählungsergebnisse vom Mai dieses Jahres berechnet.
Allein in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wo gut die Hälfte aller deutschen Schweine gehalten werden, sind die Bestände um über sieben Prozent zurückgegangen. Das bedeutet, so die ISN, dass allein in diesen beiden Bundesländern momentan 460.000 Schlachtschweine am Markt fehlen. In einigen anderen Bundesländern ist das Abstocken der Schweinebestände noch deutlicher spürbar. So werden in Baden-Württemberg neun Prozent weniger schlachtreife Mastschweine gehalten, in Sachsen-Anhalt 10 Prozent weniger und in Hessen sogar 12 Prozent weniger, so dass sich daraus insgesamt rund 1 Mio. weniger Schlachtschweine ergeben.
Auf die Verbraucherpreise hat sich das knappe deutsche Schlacht-schweineangebot bisher nicht ausgewirkt. Schweinefleisch ist noch zu unveränderten Preisen zu kaufen. Wie die Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft GmbH (ZMP) mitteilt, wurden die Preiserhöhungen am Schlachtschweinemarkt um bis zu 40 Prozent kaum an die Konsumenten weitergegeben. Die Verbraucherpreise für Schweinefleisch blieben bisher im Vergleich zu 2003 stabil.










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