10-jähriges BMR-Schlachthofjubiläum in Garrel – ISN gratuliert zu 33.000 Wochenschlachtungen – 1,5 Mio. Schlachtungen in 2009 angepeilt
Am gestrigen Sonntag beging der Garreler BMR Schlachthof sein 10-jähriges Jubiläum mit einem Tag der offenen Tür. Viele Menschen nutzen die Gelegenheit und nahmen an den Führungen durch den Schlachthof teil. Auch Dr. Albert Hortmann-Scholten, Geschäftsführer der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch aus Oldenburg, sowie ISN-Geschäftsführer Detlef Breuer schauten sich das stark expandierende Unternehmen an und nutzen die Gelegenheit zum intensiven Erfahrungsaustausch.
Geschichte
Das Schlachtunternehmen hat sich seit Gründung im Jahre 1999 auf dem drei Hektar großen Areal fortschreitend vergrößert. Während im Jahr 1999 noch 175.722 Schlachteinheiten produziert wurden, so konnten durch ständige Modernisierungsmaßnahmen 2008 bereits gut eine Million Einheiten zur weiteren Verarbeitung geschickt werden. Durch die neueste Erweiterung der Kühlhäuser und Umbaumaßnahmen im Oktober vergangenen Jahres wurde es möglich, die Anzahl geschlachteter Schweine auf 1,5 Millionen im Jahr erhöhen. Das entspricht 33.000 Schlachtungen in der Woche, davon ca. 3.000 Sauen.
Arbeitsplätze seit 1999 verdreifacht
Auch wirtschaftlich kann sich das Unternehmen behaupten. So konnte der Jahresumsatz stetig erhöht werden. Stellte die BMR Schlachthof Garrel GmbH ursprünglich 40 Arbeitsplätze zur Verfügung, so sind es heute bereits rund 120. BMR arbeitet nach eigenen Angaben als eines der wenigen Schlachtunternehmen in Deutschland ausschließlich mit deutschen Schlachtern und nicht mit osteuropäischen Subunternehmern.
Schlachthofspiegel
Nach den Umbaumaßnahmen verfügt das Unternehmen über vier Entlade- und drei Verladerampen. Die Kühlhauslagerkapazität beträgt 6.000 Schweine. Eine moderne CO-2-Betäubungsanlage ist vorhanden. Die Bandgeschwindigkeit beträgt 520 Schweine pro Stunde. Die Schweine werden mit dem FOM-Gerät klassifiziert und abgerechnet. Für die interne Schlachtkörperbewertung und Zuordnung wird zusätzlich ein AutoFOM-Gerät benutzt. Die Zerlegung der Schweinehälften erfolgt im Wesentlichen in Vorland bei Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern für Blömer Fleisch, in Oldenburg bei Standard-Fleisch für die GuB bzw. gs agri und in Rheda-Wiedenbrück für Müller-Ricken.
Qualität und Umwelt
Laut BMR-Geschäftsführer Peter Moormann, wurde auch auf eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität für den Endverbraucher geachtet. Zudem wurde auf die Umwelt Rücksicht genommen. So wird die Abluft des Betriebes abgesaugt und durch eine Biobeetanlage gereinigt.
Gesellschafter
BMR-Gesellschafter sind in gleichen Teilen der Steinfelder Unternehmer Christian Blömer, die Hans Müller-Ricken GmbH aus Börger und die GS Agri Schneiderkrug.
Gesellschafter Blömer http://www.bloemer-fleisch.de/
Gesellschafter GS agri http://www.gs-agri.de/













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